42 Jugendfeuerwehrwartinnen und -warte nahmen an der Versammlung teil. Schiebe

42 Jugendfeuerwehrwartinnen und -warte nahmen an der Versammlung teil. Schiebe

Nienburg 11.02.2019 Von Uwe Schiebe

Fast 700 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr

Versammlung der Kinderfeuerwehrwartinnen und -warte / Ausführlicher Vortrag über Datenschutzrichtlinien

Zu einer Versammlung der Kinderfeuerwehrwartinnen und Kinderfeuerwehrwarte hatte die Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehren, Sabrina Harms, in die Feuerwehrtechnische Zentrale nach Nienburg eingeladen. Der Einladung waren 42 Teilnehmer gefolgt. Harms berichtete, dass es mittlerweile im Landkreis Nienburg 41 Kinderfeuerwehren mit 276 Mädchen und 407 Jungen, also insgesamt 683 junge Brandschützer, gibt. Im vergangenen Jahr wurden 59 Kinder in die Jugendfeuerwehr übergeben. Es gab aber auch 154 Austritte, die noch genauer analysiert werden sollen, um festzustellen, warum die Kinder sich von der Feuerwehr wieder verabschiedet haben.

Harms und ihre Stellvertreterin Sandra Winkler informierten über den Runderlass Jugendarbeit in der Feuerwehr. Mitglied in der Kinderfeuerwehr können Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren werden. Betreuerinnen und Betreuer müssen nicht Mitglied in einer Feuerwehr sein, sollten aber geeignet sein für die Jugendarbeit. In der Kinderfeuerwehr gibt es keine feuerwehrtechnische Ausbildung, sondern lediglich eine feuerwehrtechnische Anleitung.

Es wird empfohlen, die Kinder mit Warnwesten und Schutzhandschuhen auszustatten. Da Schutzhandschuhe in den kleinen Kindergrößen ziemlich teuer sind, wären auch Handschuhe aus dem Baumarkt zu deutlich günstigeren Preisen ausreichend und erlaubt.

Einen sehr ausführlichen Vortrag zum Thema Datenschutzrichtlinien hielt Mad- lien Horlbeck vom Kreisjugendring. Entsprechend der Datenschutzgrundverordnung sollten sich Kinder- und Jugendwarte ein Schriftstück mit der Erlaubnis zum Erheben, Speichern und Weitergeben von Daten sowie eine Fotoerlaubnis von den Eltern der Kinder und Jugendlichen geben lassen. Personen unter 16 Jahren benötigen immer die Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Sandra Winkler forderte die Kinderfeuerwarte in der Versammlung auch dazu auf, interessante Beiträge und Berichte für die Homepage einzureichen.

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Erstellt:
11. Februar 2019, 08:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 49sec

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