Daniel Schmidt DH

Daniel Schmidt DH

Nienburg 01.01.2017 Von Daniel Schmidt

Fatbiker oder Snowfer?

Guten Tag

Entsprechend der Jahreszeit rückt aktuell wieder der Wintersport in den Vordergrund. Bei der Vierschanzentournee jagen die Skispringer erneut und bereits seit 2002 dem einmaligen Rekord von Sven Hannawald hinterher, der alle vier Springen während einer Tournee gewinnen konnte. Ob es einer der Favoriten um Peter Prevc (Slowenien) oder Stefan Kraft (Österreich) Hannawald gleichtun können, wage ich zu bezweifeln – für die Einstellung dieses Rekords muss eben alles passen... Wie ist es eigentlich um Ihre Skisprung-Ambitionen bestellt? Vor einigen Jahren stand ich in Oberstdorf auf der Skisprunganlage am Schattenberg – natürlich ohne Skibretter unter meinen Füßen. Die Aussicht ins Oberstdorfer Tal war grandios, die Vorstellung von einem Sprung à la Jens Weißflog löste bei mir in schwindelerregender Höhe ziemliche Beklemmung einerseits und gehörigen Respekt vor den Leistungen der tollkühnen Athleten andererseits aus.

Sollte Ihnen dieser Sport ebenfalls nicht ganz so geheuer sein, Sie aber an Abenteuern und einem gewissen Nervenkitzel in der kalten Jahreszeit interessiert sein, hätte ich den einen oder anderen Vorschlag parat.

Fahrradfahren auf schneebedeckten Wegen

Schon mal was von Fatbiking gehört? Womöglich nicht. Aber begegnet dürften Ihnen die Radler mit ihren überbreiten Reifen sicherlich schon mal sein. Fatbiking gilt als Trendsportart und lädt zum Fahrradfahren auf schneebedeckten Wegen und Strecken ein. Sogenannte Bikeparks laden in beliebten Wintergebieten zu Downhill-Rennen und spektakulären Abfahrten auf zwei Rädern ein. Als Alternative kommt zudem das Snowfen (Wortzusammensetzung aus „Snow“ und „Surfen“) in Frage. Das Surfbrett wird dabei mit Kufen versehen. Dank des Segels sind rasante Fahrten auf zugefrorenen Eisflächen möglich. Wer diesen Vorschlägen nichts abgewinnen kann, findet möglicherweise an der weniger rasanten und familienfreundlichen Freizeitgestaltung des Iglubaus Gefallen. Ja, Sie haben richtig gehört, auch dies ist wieder angesagt und einer der Wintersport-Trends 2016/17. Die Rede ist allerdings nicht von kleinen Schneebergen, die leicht ausgehölt Platz für Schlitten und Skistöcke bieten. Hier geht es um beachtliche Schneebauten, die nach Vollendung zum Übernachten einladen. Das nötige „Baumaterial“ natürlich vorausgesetzt, können Familien und andere Gruppen in Eigenregie ihr Eigenheim aus Schnee verwirklichen. Übrigens: Diese Teamarbeit eignet sich auch als willkommene Abwechslung für‘s Winter-Trainingslager und soll den Teamgeist stärken...

Zum Artikel

Erstellt:
1. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 08sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.