Schalke-Trainer Frank Kramer muss nach dem Aus um seinen Job fürchten. Foto: Hasan Bratic/dpa

Schalke-Trainer Frank Kramer muss nach dem Aus um seinen Job fürchten. Foto: Hasan Bratic/dpa

Sinsheim 18.10.2022 Von Deutsche Presse-Agentur

Herbe Pleite für Schalke - Darmstadt schaltet Gladbach aus

Schalke 04 wird im DFB-Pokal vorgeführt. Trainer Frank Kramer muss um seinen Job bangen. Der Titelverteidiger zeigt dem HSV die Grenzen auf.

Mit einem Debakel hat sich der FC Schalke 04 aus dem DFB-Pokal verabschiedet und damit den Druck auf Trainer Frank Kramer nochmals deutlich erhöht. Der Bundesliga-Vorletzte unterlag in der 2. Runde des DFB-Pokals beim Liga-Rivalen TSG 1899 Hoffenheim deutlich mit 1:5 (0:3) und zeigte eine indiskutable Leistung. Coach Kramer muss mehr denn je um seinen Job bangen. „Kramer raus! Kramer raus!“, riefen die mitgereisten Gäste-Fans nach dem fünften Gegentor. Ausgeschieden ist auch Borussia Mönchengladbach nach einem 1:2 (0:1) bei Darmstadt 98. Munas Dabbur (5. und 43. Minute) und Angeliño mit seinem ersten Tor für die TSG (16.) sorgten bereits zur Pause für die Vorentscheidung in Sinsheim. Der Ex-Schalker Ozan Kabak (51.) und Pavel Kaderabek (63.) stellten auf 5:0. Dominick Drexler (69.) erzielte das Schalker Tor. Jubel in DarmstadtIn Darmstadt erzielten Philip Tietz (23.) und Aaron Seydel (79.) die viel umjubelten Treffer für die Gastgeber. Das Tor von Luca Netz drei Minuten nach Wiederanpfiff war für die Borussia zu wenig. RB Leipzig kann weiter auf die erfolgreiche Titelverteidigung hoffen. Gegen den Zweitligisten Hamburger SV setzte sich die Mannschaft von Trainer Marco Rose mit 4:0 (2:0) durch und zog erneut ins Achtelfinale ein. Der Däne Yussuf Poulsen traf vor 44 787 Zuschauern zweimal (33. Minute/36.). Mohamed Simakan (69.) und Benjamin Henrichs (82.) erhöhten in der zweiten Halbzeit für den Favoriten. Im Niedersachsen-Duell kam der VfL Wolfsburg zu einem knappen 2:1 (1:1)-Erfolg bei Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig. Der Schwede Mattias Svanberg schoss die Gäste nach acht Minuten zum 1:0. Nach dem Ausgleich durch Maurice Multhaup (40.) sorgte Jakub Kaminski in der 65. Minuten für die Entscheidung. Frankfurt souveränEuropa-League-Sieger Eintracht Frankfurt hatte in seiner Zweitrunden-Partie ebenfalls wenig Mühe. Der deutsche Pokalchampion von 2018 siegte beim Fünftligisten Stuttgarter Kickers mit 2:0 (2:0). Randal Kolo Muani (11.) erzielte vor 10.000 Zuschauern die frühe Führung (11.). Nur sechs Minuten später erhöhte Hrvoje Smolcic nach einer Ecke von Mario Götze per Kopf für das Team von Trainer Oliver Glasner. Der FSV Mainz 05 hat nach dem 2:0-Bundesliga-Erfolg bei Werder Bremen den zweiten Sieg in Norddeutschland innerhalb weniger Tage geholt. Beim Viertligisten VfB Lübeck siegte die Mannschaft von Trainer Bo Svensson vor 10.100 Zuschauern mit 3:0 (2:0). Alexander Hack (16.), Marcus Ingvartsen (43.) und Aymen Barkok (88.) trafen für die Mainzer. Drittligist SV Elversberg konnte nicht an das spektakuläre 4:3 aus der Erstrunden-Partie gegen Bayer Leverkusen anknüpfen und schied mit 0:1 (0:0) gegen den VfL Bochum aus. Anthony Losilla (85.) war für den Bundesligisten erfolgreich. Zweitligist 1. FC Nürnberg mühte sich beim klassentieferen SV Waldhof Mannheim zu einem knappen 1:0 (0:0)-Erfolg. Ein Eigentor von Mannheims Gerrit Gohlke ermöglichte vor 17.757 Zuschauern den Sieg für die Mannschaft vom neuen Club-Trainer Markus Weinzierl.

Die Leipziger um Andr Silva (l) und Yussuf Poulsen hatten keine Probleme mit dem HSV. Foto: Jan Woitas/dpa

Die Leipziger um Andr Silva (l) und Yussuf Poulsen hatten keine Probleme mit dem HSV. Foto: Jan Woitas/dpa

Eintracht Frankfurt setzte sich souverän bei den Stuttgarter Kickers durch. Foto: Tom Weller/dpa

Eintracht Frankfurt setzte sich souverän bei den Stuttgarter Kickers durch. Foto: Tom Weller/dpa

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Erstellt:
18. Oktober 2022, 22:55 Uhr
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