Die HARKE-Redaktion wünscht einen guten Tag!

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Husum 05.03.2020 Von Nikias Schmidetzki

Fehlalarm, aber richtig reagiert

Zum Glück war es am Ende falscher Alarm. Am Dienstag hatten Mitarbeiterinnen des Husumer Kindergartens zunächst Polizei und Gemeinde gemeldet, ein fremder Mann mit zwei Hunden hätte dort Kinder angesprochen. Außen am Zaun stehend habe er angeblich erzählt, die Kinder könnten sich einen der Hunde aussuchen und habe nach den Adressen der Kinder gefragt. Von einer Mitarbeiterin der Einrichtung angesprochen, sei der Mann abgehauen. Das war später der Inhalt einer entsprechenden Polizeimeldung.

Schnell machte der Vorfall die Runde, auch durch soziale Medien. Und prompt meldete sich eine Frau persönlich im Kindergarten und klärte die Situation auf. Sie habe ihrem Vater die Hunde zum Spazierengehen anvertraut. Der Mann ist offenbar dement und reagierte deshalb wohl nicht so souverän, dass er die Situation selbst entschärfen konnte. Die Polizei habe danach die Ermittlungen eingestellt.

Dennoch betonen sowohl Polizei als auch Verwaltung, das Kindergartenpersonal habe völlig richtig gehandelt. Es war sensibel für die Szene, sei auf den Mann zugegangen und habe schließlich die Polizei informiert, die in der Gegend danach die Kontrollen verstärkte – bis es zur Auflösung kam. „Besser einmal mehr Bescheid sagen als zu wenig“, ist der Tenor. Denn es könne schließlich doch einmal zum Ernstfall kommen. Wenn sich aber zum Schluss herausstellt, dass es keinen Grund zur Aufregung gab, ist es für alle Beteiligten doch umso besser.

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Erstellt:
5. März 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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