Dörte Fehse-Ehlert zeigte in Hamburg eine starke Performance... Ehlert

Dörte Fehse-Ehlert zeigte in Hamburg eine starke Performance... Ehlert

Hamburg 14.07.2019 Von Hajo Ehlert

Fehse-Ehlert liefert Glanzleistung ab

Triathlon: In Hamburg wird sie Zweite ihrer Altersklasse und beste Deutsche

Die Hansestadt an der Elbe stand ganz im Zeichen des Hamburg-Wasser-World-Triathlon. Über 10.000 Frauen und Männer hatten für den Sprint (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad, 5 Kilometer Lauf) und die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Rad, 10 Kilometer Lauf) gemeldet, unter ihnen auch ein Sextett der Tri Lizards von der Holtorfer SV. Alle „Eidechsen“ beendeten ihre Wettkämpfe, auch durchaus nicht selbstverständlich, denn lediglich etwa 6.500 Teilnehmer kamen bei kühlen und feuchten Wetterbedingungen bis ins Ziel. Besonders auf der Radstrecke kam es zu zahlreichen Stürzen und daraus resultierenden Aufgaben. Es gab sogar eine zeitweise Sperrung einer Passage, was zu unfreiwilligen Stopps der Radfahrer führte.

Der erste Tag stand im Zeichen der Sprinter, und hier lieferte die Nienburgerin Dörte Fehse-Ehlert eine absolute Glanzleistung ab. Von den gut 1.100 Finisherinnen kam sie als 30. über die Ziellinie auf dem Hamburger Rathausplatz, was in ihrer Altersklasse Rang zwei als beste deutsche Starterin bedeutete. Nur acht Sekunden trennten sie nach 1:20:36 Stunden von der britischen Siegerin Claire Hawken. Dabei stellte sie in allen Teilabschnitten persönliche Bestzeiten auf. Das gute Abschneiden der Lizards in der Hansestadt an diesem Tag vervollständigte Meike Hinrichsen, die als 24. dieser mit etwa 120 Teilnehmerinnen gut besetzten Altersklasse im ersten Fünftel des Feldes landete. Ihre Endzeit betrug 1:30:52 std.

Für die Triathleten der olympischen Distanz waren die äußeren Bedingungen am Folgetag eher noch etwas schlechter. Am besten aus heimischer Sicht kam mit dem nasskalten Wetter Florian Köhler klar. Nach 2:40:33 std platzierte er sich als 668. klar im ersten Drittel des Feldes und als 31. in seiner AK. Ein etwas besseres Resultat verhinderte die bereits erwähnte Streckensperrung nach einem schweren Radunfall, die ihn etwa vier Minuten kostete.

Noch mehr Pech hatte Helge Seeck, die an der gleichen Stelle eine Viertelstunde warten musste, bevor sie die Fahrt fortsetzen konnte. Sie beendete den Wettkampf nach 3:19:52 std auf Platz 479 (AK 29.). Ihre beste Leistung zeigte sie über die zehn Kilometer, für die sie 56:37 Minuten benötigte. Sabrina und Thomas Scholz vervollständigten das HSV-Quartett an diesem Tag. Thomas Scholz bewältigte den Parcours in 2:54:31 std im Mittelfeld (1448. insgesamt, 168. AK), seine Ehefrau schaffte es in 3:50:22 std. Damit wurde sie 668. und 96. ihrer AK.

Für den SV Schessingshausen ging Maik Hoffmeyer an den Start. 3:56:35 std bedeuteten für ihn den 2521. Rang (348. AK).

... und auch Florian Köhler kam mit dem nasskalten Wetter in der Hansestadt gut klar. Ehlert

... und auch Florian Köhler kam mit dem nasskalten Wetter in der Hansestadt gut klar. Ehlert

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Erstellt:
14. Juli 2019, 10:06 Uhr
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