Husums Kapitän Marven Feist behauptet gleich gegen zwei Liebenauer die Kugel – Thorsten Schröder (Mitte) und Dennis Blome haben
hier das Nachsehen und kassieren am Ende eine 0:5-Klatsche. Schmidt

Husums Kapitän Marven Feist behauptet gleich gegen zwei Liebenauer die Kugel – Thorsten Schröder (Mitte) und Dennis Blome haben hier das Nachsehen und kassieren am Ende eine 0:5-Klatsche. Schmidt

Fußball 10.09.2017 Von Die Harke

Ferat Gören schießt Eystrup zum Kantersieg

Fußball-Kreisliga: Der TSV weist Aufsteiger Schamerloh deutlich in die Schranken – 5:0 / Vierte Niederlage für Münchehagen

Nach dem 2:1-Erfolg beim VfL Münchehagen behauptet sich der SV Inter Komata Nienburg weiterhin in der Kreisliga-Spitzengruppe. Ein Schützenfest feierte Husum in Liebenau und der TSV Loccum hat in Haßbergen nichts zu bestellen.

[DATENBANK=38]TSV Eystrup[/DATENBANK] 5 [DATENBANK=3384]SG Schamerloh[/DATENBANK] 0

In der Partie war von Beginn an die Heimelf das bessere Team und ging bereits in der fünften Minute verdient durch Goalgetter Ferat Gören mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge gaben die Eystruper den Ton an, aber es wollte zunächst nichts Zählbares herausspringen. So dauerte es bis zur 31. Minute, als wiederum Ferat Gören einen Freistoß direkt im Gehäuse der Schamerloher unterbrachte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff kam zunächst die SGS etwas besser in Tritt, die Eystruper konnten sich beim gut aufgelegten Keeper René Rabe bedanken, dass kein Treffer kassiert wurde.

Doch mit zunehmender Spieldauer schienen die Gäste aus dem Südkreis zu resignieren. Dies nutzte die Heimelf eiskalt aus und erhöhte durch Feyaz Gören auf 3:0. Mit diesem Treffer war der Schamerloher Wille vollends gebrochen und die Heimelf konnte durch Lennart Güsen und erneut Ferat Gören einen auch in der Höhe verdienten Sieg feiern. Ein besonderes Lob verdiente sich Eystrups Keeper René Rabe, der sein Team in einer schwierigen Phase vor Gegentreffern bewahrte und dadurch den Weg zum Sieg ebnete. Ein ganz starker Auftritt im letzten Spiel für die kommenden Monate, denn René absolviert in den nächsten Monaten ein Auslandseinsatz. Der TSV Eystrup hofft, dass er wohlbehalten wieder nach Hause kommt.

  • TSV Eystrup: Rabe – Kuram, Mi. Houra, Marwan Houra, Dischinger (63. Al-Suleiman) – Ho. Houra, Güsen, Lührs, Ferat Gören, Feyaz Gören (72. Kruse) – Kutter (75. Dag).
  • SG Schamerloh: Weßling – Block, Langhorst, Braedikow, Laqua – Haßfeld, Schmidt, Block, Wulf, Barg – Kleine.
  • Torfolge: 1:0, 2:0 (5., 31.) Ferat Gören; 3:0 (51.) Feyaz Gören; 4:0 (73.) Lennart Güsen; 5:0 (81.) Ferat Gören.

[DATENBANK=157]SV GW Stöckse[/DATENBANK] 3 [DATENBANK=1548]TuS Steyerberg[/DATENBANK] 3

Den besseren Start erwischte die Auswärtsmannschaft aus Steyerberg. Bereits nach 24. Minuten schien das Spiel gelaufen zu sein, als Henri Könemann mit seinem zweiten Tor zum 3:0 einschob. Stöckse war anscheinend noch im Tiefschlaf und leistete sich haarsträubende Fehler in der Abwehr. So konnte in der 16. Spielminute Hendrik Hahn unbedrängt einschieben. Nur zwei Minuten später erhöhte Henri Könemann zum 2:0, indem er den Schlussmann umkurvte und einschob. Nach dem 3:0-Rückstand wurden die Gastgeber wach, waren plötzlich die bessere Mannschaft und belohnten sich prompt mit dem 3:1 durch Christopher Bobek in der 31. Minute.

Fünf Minuten vor der Halbzeit war es erneut Bobek, der sich abermals stark durchsetzte und das 3:2 markierte. In Halbzeit zwei waren die Stöckser besser, drängten auf den Ausgleich und wurden durch Andreas Groß in der 77. Minute belohnt. Danach kam der Gastgeber zwar noch zu Siegchancen, trennte sich von Steyerberg allerdings letztlich verdient mit einem Remis.

  • SV GW Stöckse: Bremer – Yassine, Piller, Fiedler, Groß, Schierholz, Peleng (67. Verlingieri), Dauel, Pust, El-Zein, Bobek.
  • TuS Steyerberg: Lange – Fortkamp (46. Benjamin Strauß), van den Born, Heidt, Könemann, Schulenburg, Schierholz (73. Flace), Müller, Hahn (80. Schaper), Rabe, Bastian Strauß.
  • Torfolge: 0:1 (14.) Hendrik Hahn; 0:2, 0:3 (16., 24.) Henri Könemann; 1:3, 2:3 (31., 40.) Christopher Bobek; 3:3 (77.) Andreas Groß.

[DATENBANK=539]VfL Münchehagen[/DATENBANK] 1 [DATENBANK=298]SV Inter Komata Nienburg[/DATENBANK] 2

In einer guten Kreisligapartie waren die Spielanteile in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Münchehagen erarbeitete sich allerdings ein leichtes Chancenplus. Durch einen Elfmeter gingen allerdings die Gäste in Führung und hätten diese nur drei Minuten später ausbauen können, der Pfosten stand jedoch im Weg. Der VfL blieb weiter am Ball und glich eine Viertelstunde später aus. Quasi mit dem Halbzeitpfiff stand dann der Pfosten auch den Hausherren im Weg, sodass es mit 1:1 in die Kabinen ging.

Die zweite Halbzeit gehörte klar den Gästen. Sie verstanden es, immer wieder die Lücken in der Münchehagener Abwehr zu nutzen. Einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Das hätte sich fast gerecht, als der VfL in der 81. Minute die Riesenchance zur Führung vergab. So kam dann, was kommen musste – Inter Komata ging mit 2:1 in Front und nahm die drei Punkte vom Bezirksliga-Absteiger mit.

  • VfL Münchehagen: Schneider – Burfeind, Schönen, Yasin Cetinkaya (60. Thomaschweski), Liebkowsky, Yunus Cetinkaya, Krichhoff (76. Deppermann), Aydin, Wöltge, Tarak, Reinholz.
  • SV Inter Komata Nienburg: I. Boran – Müller, Baydak, Bayval (46. Safar), Sufjan Haso, Derwisch, Günal, Ay (70. Shammari), Akbas (53. Saad Haso), Orhan Boran, Aljashaam.
  • Torfolge: 0:1 (22.) Orhan Boran; 1:1 (37.) Janik Liebkowsky; 1:2 (81.) Feysal Aljashaam. Rote Karte: Münchehagens Lennart Schönen (88. Notbremse).

[DATENBANK=959]SC Marklohe[/DATENBANK] 3 [DATENBANK=3605]SV Sila Spor Nienburg[/DATENBANK] 0

Zu Beginn der ersten Hälfte war Sila Spor die aktivere Mannschaft und konnte sich mehrere Halbchancen herausspielen, die für den Markloher Schlussmann Michel Cordes keine ernstzunehmende Gefahr darstellten. Die ersatzgeschwächte Markloher Mannschaft kam meist einen Schritt zu spät und konnte in der ersten Hälfte lediglich mit Chancen durch Fabian Frohmann und einem Distanzschuss von Daniel Müller auf sich aufmerksam machen. Zurecht gingen die Mannschaften mit einem 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel vorerst schleppend. Patrick Wesch brach den Bann mit seinem ersten Herrentor und brachte die Markloher Westkurve zum Jubeln (65.). Die bis dahin gut mitspielenden Gäste waren von nun an geschockt und fanden nicht mehr zu ihrem Spiel zurück. Die Markloher gewannen die entscheidenden Zweikämpfe und erhöhten durch Hendrik Bielenberg (77.) und Marcel Wellner (88.) auf 3:0. Letztlich war es aufgrund der zweiten Halbzeit ein verdienter Sieg der Heimelf.

  • SC Marklohe: Cordes – Meyer, Struss, D. Müller, Wege (30. Wesch, 85. Pohl), Frohmann, D. Müller, Wellner, Hütt (76. Bielenberg), Buchholz, M. Müller.
  • SV Sila Spor: Özdemir – Genc, Nustu, Yaar, Öztürk (73. Dur), Ulucay, Aydin, Caliskan (28. Sevim), Bakal, Özdemir, Akguel (83. Kuskucu).
  • Torfolge: 1:0 (65.) Patrick Wesch; 2:0 (77.) Hendrik Bielenberg; 3:0 (88.) Marcel Wellner.

[DATENBANK=2525]SC Haßbergen[/DATENBANK] 4 [DATENBANK=295]TSV Loccum[/DATENBANK] 1

Die Partie begann schwungvoll mit Chancen für den TSV. Ein diagonaler Ball von Steffen Bruns aus der eigenen Hälfte visierte Mike-André Ziehm punktgenau an, der zum 1:0 in der sechsten Minute für die Heimelf vollstreckte. Von da an hatte Haßbergen die besseren Chancen, baute die Führung jedoch vor der Halbzeit nicht aus. In der 48. Minute war es A-Jugend- Spieler Sönke Ubben, der mit einer kleinen Slap-Stick-Einlage den Ball zum 2:0 über die Linie brachte. Der TSV Loccum hatte jetzt auch mehr Spielanteile zu verbuchen, kam aber nicht an den Heimkeeper vorbei. Eine mustergültige Flanke fand in der 73. Minute den Kopf von Jan Beermann, der zum verdienten 3:0 einnetzte. Ein Konter vom TSV unterband Mike-André Ziehm mit einer Grätsche und der Ball fand zu Michel Bultmann, der dann ab der Mittellinie ein Powersolo hinlegte und lässig zum 4:0 einschob (80.). Der Anschlusstreffer fünf Minuten vor Schluss durch Lükens war nur ein Schönheitsfehler, da doch beide Mannschaften platt wirkten, wohl der aktuellen Belastung der Spielansetzungen geschuldet.

  • SC Haßbergen: R. Cordes – Kranz, Ali (46. Hagebölling), Bruns, Bruchmann, Lemke, Beermann, M. Bultmann (25. Bergmann), Kastrubin (40. Ubben), Ziehm.
  • TSV Loccum: Seidel – Kliver, Droste, Merkert, Wesemann, Nuerge, Meier, Oschek, Lükens, Heinze, Tomas.
  • Torfolge: 1:0 (6.) Mike-André Ziehm; 2:0 (48.) Sönke Ubben; 3:0 (73.) Jan Beermann; 4:0 (80.) Michel Bultmann; 4:1 (85.) Sebastian Lükens.

[DATENBANK=6570]SC Uchte[/DATENBANK] II 2 [DATENBANK=296]TuS Leese[/DATENBANK] 4

Die Zeichen standen schon vor dem Anpfiff schlecht für die Heimmannschaft. Stammkeeper Christoph Nordhorn war aufgrund einer Schnittwunde am Finger verletzt und Ersatzkeeper Helge Müller kugelte sich beim Warmmachen die Schulter aus. So musste aus der Not heraus Stürmer Enno Reineking den Kasten hüten. Und dieser machte seine Sache trotz des Ergebnisses sehr gut und konnte das eine oder andere Mal mit seinen langen Stelzen in Manier eines Handballkeepers seine Farben im Spiel halten.

Jedoch kam schon in den ersten Minuten der Schock für die Heimmannschaft, nachdem ein schöner Sololauf auf der rechten Flügelbahn durch Farhad Houra eingenetzt wurde. Dieses Mal trat die Heimmannschaft nach dem Gegentreffer aber anders auf. Weiterhin ging das Team aggressiv in die Zweikämpfe und die Flügel wurden gut eingesetzt. Dies wurde belohnt durch den Ausgleichstreffer von Torben Sauer, der einen verunglückten Torschuss von Konstantin Baumbach verwerten konnte. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Danach versuchte Leese, das Spiel an sich zu reißen. Uchte blieb aber durch Konter- und Flügelspiel im Gegenzug brandgefährlich und so konnte Leon Glißmann mit einem schönen Heber vom Sechzehner seine Farben in Front bringen. Dies nutze jedoch nichts, da der TuS zwei Standardsituationen und die damit verbundene Verwirrung im Heimstrafraum eiskalt ausnutzte. Das letzte Aufbäumen in den Schlussminuten nutzte der Heimelf nichts mehr, da aufgrund dem nun offenen Visier Leese einen Konter ausnutzte.

  • SC Uchte II: Reineking, M. Könemann (35. Zander), Baumbach, F. Könemann, Sauer (46. Rieke), Meyer-Heinig, Schmidt, Nordhorn, Tönges, Glißmann, Klussmann.
  • TuS Leese: Nortmeier, Jüres, A. Könemann, Twachtmann, Stahlhut, Wagner (29. Maximilian. Hunfeld), Meinking, Houra, Moritz Hunfeld (46. Kelkenberg), Hockemeyer, Baciulis.
  • Torfolge: 0:1 (4.) Farhad Houra; 1:1 (17.) Torben Sauer ; 2:1 (62.) Leon Glißmann (62.); 2:2 (77.) Servan Yavuz; 2:3 (80.) Robin Baciulis; 2:4 (90./+1) Dustin Meinking.

[DATENBANK=1120]SV Aue Liebenau[/DATENBANK] 0 [DATENBANK=67]SV Husum[/DATENBANK] 5

Nach dem gewonnenen Pokalfight am Freitag gegen Pennigsehl kam die Heimelf gut in die Partie. Beide Mannschaften kamen zu Torgelegenheiten. Nach knapp einer halben Stunde wurde Husum stärker, traf in Person von Marcel Biler doppelt. Den Liebenauern merkte man das Spiel vom Freitag an. In der zweiten Halbzeit konnten die Platzherren nicht mehr viel entgegensetzen und zeigten sich kraftlos. Tore von Syam Vogt (67.), André Jezek (72.) und wiederum Marcel Biler sorgten für ein Debakel.

  • SV Aue Liebenau: Lübkemann – Bleeke, Schulz, Otto, D. Blome, Deschle (72. Kunz), Karsch, Christiansen, Sparmer, Neelmeier, Schröder (87. Zachlod).
  • SV Husum: Lanz – K. Feist, Zimmermann (70. Jezek), M. Feist, Biler, Hoffmann, Vogt (74. Cobzas), Gerke, Tahpanya, Meli (70. Reuter), Borcherding.
  • Torfolge: 0:1, 0:2 (31., 33.) Marcel Biler; 0:3 (67.) Syam Vogt; 0:4 (72.) André Jezek; 0:5 (79.) Biler.

Zum Artikel

Erstellt:
10. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 6min 17sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.