Damit die Kinder in den Ferien trotz Corona etwas zu tun haben, soll es in Rehburg-Loccum einen Ferienpass geben – allerdings in einer abgespeckten Version.

Damit die Kinder in den Ferien trotz Corona etwas zu tun haben, soll es in Rehburg-Loccum einen Ferienpass geben – allerdings in einer abgespeckten Version.

Rehburg-Loccum 28.06.2020 Von Die Harke

Ferienpass in Rehburg-Loccum ist einmalig kostenlos

Jugendhilfe bietet in den Sommerferien Aktionen an und setzt auf Flexibilität

Trotz der Corona-Pandemie wird es in Rehburg-Loccum in diesem Jahr einen Ferienpass geben. Diesen bietet die städtische Jugendpflege an – und das einmalig kostenlos.

„Leider sind viele Vereine, die sonst ja immer viele tolle Aktionen anbieten, in diesem Jahr abgesprungen. Das ist gut verständlich, denn es ist nicht leicht, die Hygieneauflagen zu erfüllen“, teilt Jugendpflegerin Lina Warmbold mit.

Größere Aktionen und die beliebten Ausflüge könne es in diesem Jahr nicht geben. Laut Warmbold würde die Jugendpflege viele Aktionen anbieten, „bei denen wir garantieren können, dass es sicher abläuft“. Der Ferienpass wird am Montag, 8. Juni, in den Schulen verteilt und ist auch auf der Homepage der Stadt und auf www.jugend-netz-werk.de als Download verfügbar.

Am Jugendzentrum liegt er ebenfalls aus und zwar am Fahrradständer. Abgabeschluss ist am 21. Juni. Sollten danach noch Anmeldungen eingehen, können diese nur berücksichtigt werden, wenn freie Plätze vorhanden sind.

Die Jugendpflegerin erläutert, weshalb sämtliche Angebote in diesem Jahr kostenlos angeboten werden: „In der Vergangenheit hat der Ferienpass immer 7,50 Euro gekostet. Für die 7,50 Euro bekam man fünf Freikarten für das Bad in Münchehagen und konnte dann auch die meisten Aktionen kostenlos nutzen. Es war aber oft so, dass viel mehr Kinder zu einer Aktion wollten, als es Plätze gab.“

Weiter: „Das verschärft sich in diesem Jahr, denn wo sonst 20 Kinder kommen konnten, sind es in diesem Jahr höchstens acht. Und würde man den Ferienpass kaufen, und dann womöglich gar keinen Platz bekommen, wäre die Enttäuschung noch viel größer. Das schien uns nicht fair zu sein.“

Maßgeblich ist aus Sicht von Warmbold die Möglichkeit, flexibel auf das Geschehen rund um die Corona-Pandemie reagieren zu können. „Sollten größere Gruppen erlaubt sein, können wir flexibel reagieren und kurzfristig mehr Kinder aufnehmen. Sollte es erneut zu einer ‚Welle’ kommen, könnte es im schlimmsten Fall aber auch passieren, dass Aktionen ausfallen.“

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Erstellt:
28. Juni 2020, 16:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 59sec

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