Fernsehen im Halbschlaf

Fernsehen im Halbschlaf

Helge Nußbaum DH

Wochenlang hatte ich es geschafft, der Erkältungswelle aus dem Weg zu gehen, nun hat es auch mich erwischt. Ich schreibe Ihnen also quasi aus dem Krankenstand und hoffe, heute wieder im Dienst zu sein, denn nach Tagen des Nichtstuns im Bett lernt man sowohl Arbeitswelt als auch Gesundheit wieder mehr zu schätzen. Gefesselt ans Bett und im permanenten Dämmerschlaf fällt die Suche nach einem guten Fernsehprogramm zudem schwer, richtig interessante Sachen habe ich am Wochenende nicht wirklich gefunden. Am Sonnabend wurde ich dann doch noch fündig. Bei „Wer weiß denn sowas? XXL“ im Ersten lernte ich zum Beispiel, wie man seinen Handyakku schont.

Beim Aufladen sollte man das Telefon aus der Schutzhülle nehmen, damit die Hitze beim Laden besser entweichen kann. Und ich weiß nun auch, wozu die weißen Fäden in der Banane dienen – sie transportieren den Zucker in die krumme Frucht. Ach, und noch was: Weiße Autos kommen den Mitmenschen weniger laut vor als andersfarbige. Am lautesten erscheinen Menschen grüne Autos, fand eine Studie der Universität Duisburg-Essen heraus. Da mir meine Mitmenschen am Herzen liegen, fahre ich natürlich ein weißes Auto.

Danach gingen endlich die Playoffs im American Football los. Die Endergebnisse der beiden Spiele musste ich allerdings am Sonntagmorgen nachlesen – mein Körper verlangte wieder nach Schlaf.

Ihnen wünsche ich einen guten und vor allem gesunden Wochenstart.