Die Kinder staunten und lernten sehr viel bei den Aktionstagen rund um das Thema „Bauwagen“. Kita „Kleeblatt“

Die Kinder staunten und lernten sehr viel bei den Aktionstagen rund um das Thema „Bauwagen“. Kita „Kleeblatt“

Nienburg 17.10.2018 Von Die Harke

„Feste feiern“ ist wichtig

Die Nienburger Kita „Kleeblatt“ weiht unter anderem neuen Bauwagen ein

Das neue Kindertagesstätten-Jahr hat in der Nienburger Kindertagesstätte „Kleeblatt“ ganz lebendig begonnen. Dabei wurde beachtet, dass die neuen Kinder und Eltern mit Zeit und Ruhe aufgenommen werden. „Jedes Kind und jede Familie ist einmalig und bekommt eine individuelle Begleitung“, sagt Kita-Leiterin Kathrin Nürge. Es sei wichtig, dass sich die Familien in der Einrichtung wohlfühlten. Die Mädchen und Jungen sollten gern in die Einrichtung kommen, „damit sie bei uns Entwicklungsschritte machen und Fähigkeiten aufbauen können, die für die Schule und das Leben der Kinder nachhaltig und von großer Bedeutung sind“.

Ein Aspekt für das Wohlfühlen in der städtischen Kita „Kleeblatt“ sei „das Feiern von kleinen und größeren Festen“, so Nürge weiter in einer Pressemitteilung. Daher wurden aus aktuellen Anlass kürzlich gleich zwei Feste gefeiert: Die Einweihung des Bauwagens und der Weltkindertag. Bei beiden Festen sei es sehr lebendig zugegangen, und das Thema „Bauwagen“ stand im Vordergrund.

Am Bauwagenfest gab es ein ganz besonderes Ereignis, denn es gibt in der Kita nun einen Bauwagenbewohner: Er heißt Otto-Felix und ist eine Mischung aus alter Bär und alter Wolf. „Die Kinder haben das Kuscheltier entdeckt und gleichsam in ihr Herz geschlossen. Er repariert gerne Sachen an der Werkbank, wohnt im Bauwagen und passt auf ihn auf, wenn alle anderen zu Hause sind.

Das war wirklich eine Riesenüberraschung, und so stand dann auch der Weltkindertag ganz im Zuge des Handwerks.“ Die Kinder haben gesägt, geschliffen und gehämmert und waren dabei sehr fleißig. Es werden aktuell Geburtstagsstühle gebaut, die ganz nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder an Geburtstagen und zum Spielen genutzt werden können.

Auch für die Kollegen habe es jetzt zwei berührende und intensive Studientage gegeben. Gemeinsam mit dem Entwicklungspsychologen und Begründer des situationsorientierten Ansatzes, Prof. Armin Krenz, habe das Kleeblatt-Team zu den Ausdrucksformen von Kindern (Sprache, Motorik, Persönlichkeitsmerkmale, Kreativität) gearbeitet.

Durch das bessere Verstehen der kindlichen Ausdrucksformen würden die Themen, Bedürfnisse und Interessen der Kinder sichtbar gemacht, besser erkannt und anschließend im pädagogischen Alltag für eine förderliche Entwicklungsbegleitung der Kinder genutzt. „Kinder brauchen für ihre Entwicklung viel Zeit, Geduld und Erwachsene, die sich für die Interessen der Kinder einsetzen und die Sicht der Kinder auf ihre Welt verstehen wollen“, teilt die Kita mit.

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Erstellt:
17. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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