In die Liebenauer Kirche hatten die „Himmlischen Töne“ zu ihrem zehnten Adventskonzert eingeladen. Himmlische Töne

In die Liebenauer Kirche hatten die „Himmlischen Töne“ zu ihrem zehnten Adventskonzert eingeladen. Himmlische Töne

Liebenau 29.11.2016 Von Die Harke

Festlich-fröhlicher Musikabend

Zehntes Adventskonzert der „Himmlischen Töne“ in der voll besetzten Liebenauer Kirche

Bereits zum zehnten Mal hatte der Kirchenchor „Himmlische Töne“ zum Adventskonzert in die Sankt-Laurentius-Kirche eingeladen. Und wieder ließen sich Hunderte Zuhörerinnen und Zuhörer aus Liebenau und Umgebung im vollbesetzten Gotteshaus musikalisch ebenso gefühlvoll wie fröhlich in den Advent begleiten. Bevor die „Himmlischen Töne“ die befreiende Botschaft Gottes musikalisch weitergaben, eröffnete der Nienburger Organist und Kantor [DATENBANK=888]Christian Scheel[/DATENBANK] als special guest den kirchlichen Musikabend. Mit dem „Prälidium d-moll“ von Heinrich Scheidemann lieferte er einen Auftakt, der die Klangvielfalt der „Königin der Instrumente“ auf besondere Weise darstellte. Später folgten weitere Orgelsoli und -improvisationen, die bei den Zuhörern ebenfalls für Begeisterung sorgten. Auch dieses Mal wurden Komponisten und Werke von Christa Schäl mit lebendigen Worten vorgestellt. „Die Arbeit von Chorleiter Dieter Dehmel war maßgeblich darauf ausgerichtet, musikalische Präzision und Verkündigung mit einer grundlegenden und ansteckenden Fröhlichkeit zu verbinden“

Viele kleine und größere Glanzlichter konnte der Chor in den letzten Jahren in und um Liebenau setzen. „Die Arbeit von Chorleiter Dieter Dehmel war maßgeblich darauf ausgerichtet, musikalische Präzision und Verkündigung mit einer grundlegenden und ansteckenden Fröhlichkeit zu verbinden“, lobte Kirchenvorstandsvorsitzender Günter Sieling in seiner kurzen Ansprache.

Eingebettet in eine abwechslungsreiche Lichtchoreografie eröffnete der Chor mit „Peace to the world“ - Frieden für die Welt - einem afro-amerikanischen Spiritual, den Konzertabend. Es folgten „Macht die Tore auf“ und „Thula mtwana wami“, ein traditionelles afrikanisches Wiegenlied, sowie „Advent der Christenheit“. Nach beeindruckenden Orgelklängen trug Sandra Koopmann zwei besinnliche Geschichten vor.

Höhepunkt am Ende

Mit dem gemeinsam mit der Gemeinde gesungenen Lied „Wie soll ich dich empfangen“ eröffnete der Chor mit dem traditionellen Zululied „Mamaliye - sing, Africa, sing“, mit „All in all“, und „Ezulwini“ , mit dem traditionellen afrikanischen Lied „Ezulwini“, mit Immanuel, Gott ist mit uns“ sowie dem altbekannten, aber neu arrangierten Adventslied „Leise rieselt der Schnee“ den zweiten Teil des konzertanten Abends. Gemeinsam mit dem von den Zuhörern immer wieder lang und herzlich von Zwischenapplaus begleiteten Chorälen übertrugen die „Himmlischen Töne“ mit „Vater unser“ ihre Freude am Singen auf das Publikum.

Einen besonderen Höhepunkt hatten sich Chorleiter Dieter Dehmel und Organist Christian Scheel für den Schluss aufgehoben. Das traditionelle Gospellied „Oh happy day“ - einschließlich kunstvoller Orgel- und Klavier-Improvisationen - führte schließlich dazu, dass auch hier der Applaus, teilweise stehend, nur so prasselte. Und weil es so schön war, legte der Chor mit selbigem Stück noch einmal nach. Auch dieses Mal war es ein rundum gelungener Abend, wie nach Ende des um knapp eine halbe Stunde verlängerten Konzertes von vielen Seiten zu hören war.

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Erstellt:
29. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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