Die geehrten und beförderten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Holtorf mit Gästen. Marc Henkel

Die geehrten und beförderten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Holtorf mit Gästen. Marc Henkel

Holtorf 01.02.2019 Von Marc Henkel

„Feuerwehr ist der Prototyp des Ehrenamtes“

Zahlreiche Ehrungen standen bei der Jahreshauptversammlung der Holtorfer Wehr an

Jetzt fand die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Holtorf im Hotel zur Krone statt. Ortsbrandmeister Udo Kowalzik berichtete von sinkenden Einsatzzahlen. So war die Ortsfeuerwehr Holtorf im Berichtsjahr 2018 zu 26 Einsätzen gerufen worden (2017 waren es 47). Trotz der geringen Einsatzzahl in 2018 waren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Holtorf aktiv. Ausbildungsdienste wie die Personenrettung, Planübungen und technische Hilfeleistungen standen auf dem Ausbildungsplan. Auch auf Kreis- und Landesebene bildeten sich Kameradinnen und Kameraden fort. Besonders erwähnte Kowalzik die Ausbildung von Bootsführern im Rahmen des Gefahrenabwehrplanes „Weser“. Hier wird die Ortsfeuerwehr Holtorf zusammen mit der Samtgemeinde Heemsen ein Teil des Kontingentes stellen.

Aber auch der kameradschaftliche und kulturelle Teil kam nicht zu kurz. Hier nannte der Ortsbrandmeister besonders das Osterfeuer, das Kinderfest und auch den Volkstrauertag als gute Veranstaltungen für die Bürger des Ortsteiles. Für die Mitglieder der Stadtfeuerwehr Nienburg richtete die Ortsfeuerwehr Holtorf das Oktoberfest aus.

Bei der Mitgliederentwicklung musste die Ortsfeuerwehr im Bereich der Einsatzabteilung ein Minus verzeichnen. Die Zahl der Einsatzkräfte sank von 52 auf 48. Insgesamt hat die Ortsfeuerwehr Holtorf 256 Mitglieder.

Von vielen Aktivitäten berichtete auch die Altersabteilung. So unternahm sie viele Ausflüge zur Förderung der Kameradschaft. Von 3869 Stunden berichtete die Feuerwehrkapelle Holtorf. Die 37 Mitglieder nahmen unter anderem am Osterfeuer, Kinderfest und Volkstrauertag teil. „Wir müssen uns aber auch auf die Mitgliedergewinnung konzentrieren“, so Musikzugführer Hans-Herman Kohrs.

Auch Wahlen standen an. So setzt sich das Kommando der Ortsfeuerwehr Holtorf für die nächsten drei Jahre zusammen: Kassenwart Florian Zollenkopf, stellvertretender Kassenwart Dennis Husmann, Schriftwartin Carola Helbig, stellvertretender Schriftwart Justin-Dean Curtis, Gerätewart Steffen Hünecke, Stellvertreter Sven Rohlfing, Sicherheitsbeauftragter Klaus Wörner, Kassenprüfer Christopher Riedel und Pascal Rabe, Jugendfeuerwehrwart Christian Rauer, Stellvertreter Stefan Werner, Kinderfeuerwehrwart Daniel Bock, Stellvertreter Nick Lindner, Gruppenführer und Stellvertreter: Marc Missner, Jörg Harmeling, Sven Rohlfing und Uwe Müller.

Neu in die Feuerwehr aufgenommen und zur Feuerwehrfrau bzw. zu Feuerwehrmännern ernannt wurden: Hanna Beermann, Tobias Alsmeyer, Kilian Hagedorn, Kolvin Osso und Kevin Wörner. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Justin-Dean Curtis, Julian Kohrs, Pascal Rabe und Christopher Riedel befördert. Der Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann wurde an Steffen Hünecke verliehen. Erster Hauptfeuerwehrmann wurde Jörn Eickhoff. Ortsbrandmeister Kowalzik wurde von Ehrenstadtbrandmeister Wilhelm Schlemermeyer zum Hauptbrandmeister befördert.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Brinkmann nahm die Ehrungen vor. So wurden Christian Rauer und Jörg Peters für 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Eckhard Beermann eine Auszeichnung. Für die inaktive Mitgliedschaft wurden Herbert Schilling und Heino Husmann (25 Jahre), Gerhard Krüger (40 Jahre), Gerd Lilje, Heinrich Heidmüller, Uwe Pohlmann und Robert Uriankowki (50 Jahre) und für 60-jährige Mitgliedschaft Hans-Werner Messer geehrt.

Bürgermeister Henning Onkes fand klare Worte in seinem Grußwort an diejenigen in unserer Gesellschaft, die Übergriffe auf Rettungskräfte verüben: „Wer Rettungskräfte angreift, greift die Gesellschaft und damit auch die Demokratie an.“ Onkes unterstrich die Wichtigkeit des Ehrenamtes. „Die Feuerwehr ist der Prototyp des Ehrenamtes.“

Ortsbürgermeisterin Cornelia Feske lobte das Engagement der Ortsfeuerwehr Holtorf: „Wir können uns unseren Ortsteil nicht mehr ohne die Feuerwehr vorstellen“, sagte die Ortsbürgermeisterin. Rüdiger Altmann, der für den Fachausschuss Sicherheit und Ordnung sprach, betonte, dass nicht nur Dankesworte helfen, um Wertschätzung zu übermitteln. „Wir haben in einem Arbeitskreis viele Maßnahmen erarbeitet, um das Ehrenamt in der Feuerwehr zu stärken.“ Altmann betonte aber auch, dass die Familien der Feuerwehrangehörigen nicht vergessen worden sind. „Sie sind es, die kurzfristig auf die Partnerin/den Partner verzichten müssen, wenn der Alarm losgeht.“

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Erstellt:
1. Februar 2019, 09:45 Uhr
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