Die Feuerwehr bei der Suche nach dem vermissten Hund. Graue

Die Feuerwehr bei der Suche nach dem vermissten Hund. Graue

Stolzenau 30.04.2019 Von Jörn Graue

Feuerwehr suchte nach Hund in Weser

Dackel soll am Stolzenauer Klärwerk ins Wasser gefallen sein / Tier und Besitzerin nicht zu finden

Ein Dackel soll am frühen Dienstagnachmittag in Höhe des Stolzenauer Klärwerkes an der Industriestraße in die Weser gefallen und von der Strömung in Richtung Landesbergen abgetrieben worden sein.

Nach Feuerwehrangaben hatten zwei Passanten der Hundebesitzerin, die noch einen Labrado bei sich gehabt haben soll, vergeblich versucht, dabei zu helfen, das Tier aus dem Wasser zu holen. Daraufhin fuhr die Frau in ihrem Auto ein Stück an der Weser entlang und hielt nach dem Dackel Ausschau, während die Zeugen die Feuerwehr alarmierten. Kurze Zeit später waren allerdings weder der Hund noch sein Frauchen aufzufinden.

Rund 15 Stolzenauer Brandschützer waren unter der Einsatzleitung von Thorsten Schomburg, dem stellvertretendem Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Mittelweser, schnell am Ort des Geschehens. Zeitgleich wurde die Bootsgruppe der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Nienburg und zusätzlich die Feuerwehr Landesbergen alarmiert.

Mit zwei Motorbooten machten sich die Helfer von der Weser in Landesbergen aus auf die Suche nach dem Hund und legten ein besonderes Augenmerk auch auf die Uferbereiche. Dabei fuhren die Besatzungen der Boote den betroffenen Bereich in beiden Richtungen auf der Weser ab. Zur Absicherung der Bootsbesatzungen war auch ein Rettungswagen von der DRK-Rettungswache aus Steyerberg vor Ort.

„Wir haben nichts gefunden und die Suche um 16.10 Uhr beendet“, sagte Stolzenaus Ortsbrandmeister Michael Drübber. Er geht davon aus, dass die Frau ihren Hund selbstständig aus dem Wasser bekommen hat und dann mit ihrem Auto weggefahren ist.

Für die Stolzenauer Feuerwehr war die angenommene Hunderettung laut Drübber ein ungewöhnlicher Einsatz. „Vor etwa 20 Jahren haben wir schon einmal eine Kuh aus der Weser gerettet, einen Hund bislang allerdings noch nicht.“

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Erstellt:
30. April 2019, 16:41 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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