Sebastian Stüben DH

Sebastian Stüben DH

Flaggen-Fiasko – beinahe hoch zwei

Ja, ich habe mich mit der gestrigen Ausgabe nicht gerade als Experte der Vexillologie ausgewiesen. Das ist die Lehre vom Fahnen- und Flaggenwesen.

Unsere vermeintliche Frankreich-Flagge in den Artikeln über die Familie Lefebvre ist nämlich gar nicht die Frankreich-Flagge gewesen – vielmehr eine um 90 Grad nach rechts gedrehte Frankreich-Flagge.

Das wiederum ergibt die Flagge des Bundeslandes Schleswig-Holstein: Blau über Weiß über Rot. Vielleicht hat eine unbewusste Heimatliebe mich dazu verleitet, die schleswig-holsteinische Flagge auszuwählen. Denn ich stamme aus Großenbrode. Das ist der letzte Ort auf dem Festland vor der Insel Fehmarn – in Schleswig-Holstein.

Gut, dass wir Flaggen-Banausen in der Lokalredaktion das noch früh genug bemerkt haben. Denn nach dem Flaggen-Fiasko in der gestrigen Ausgabe mit der falschen Frankreich-Flagge, hätten wir das Schlamassel heute fast noch gesteigert – zum Flaggen-Fiasko hoch zwei.

Bei der morgendlichen Redaktionskonferenz hieß es nämlich zunächst, dass es sich eben nicht um die Flagge Frankreichs, sondern um die der Niederlande gehandelt hätte. Schnell sammelten wir Ideen für diesen Text unter der „Briefmarke“, in denen wir unter anderem darüber scherzten, dass durch unseren Fahnen-Fehler die Niederlande jetzt doch wenigstens ein bisschen bei der Europameisterschaft dabei wären.

Auch ich bemerkte unseren Folgefehler zunächst nicht. Bis ich auf meinen Großenbrode-Kalender neben meinem Schreibtisch schaute. Ja, den gibt es wirklich.

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Erstellt:
7. Juli 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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