Die Flammen schlagen aus dem Gebäude. Foto: Schiebe

Die Flammen schlagen aus dem Gebäude. Foto: Schiebe

Marklohe 12.10.2020 Von Uwe Schiebe

Flammen schlagen aus dem Fenster

Keine Verletzten bei Wohnhausbrand an der Hoyaer Straße in Marklohe

Aufmerksame Nachbarn haben am Montag gegen 14 Uhr Rauch aus dem Dach eines Wohnhauses an der Hoyaer Straße/ Ecke Paschenborn in Marklohe steigen sehen und wählten sofort den Notruf 112.

Die Rettungsleitstelle löste das Alarmstichwort „Gebäudebrand groß, Personen in Gefahr“ für die Feuerwehren Marklohe, Lemke, Oyle, Buchhorst-Behlingen-Mehlbergen und Nienburg mit Drehleiter aus.

Die ersten Einsatzkräfte an der Brandstelle konnten jedoch schnell Entwarnung geben. Es befanden sich keine Personen oder Tiere im Gebäude. Nach mehreren kleineren Detonationen flogen Glassplitter im hinteren Teil des Gebäudes auf die Straße, und aus einem Fenster an der Giebelseite schlugen Flammen. Unter schwerem Atemschutz konnte das Feuer schnell gelöscht werden.

60 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Foto: Schiebe

60 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Foto: Schiebe

Es wurde niemand verletzt. Anschließend suchten die Einsatzkräfte die Wohnung mehrfach mit der Wärmebildkamera nach Brandnestern ab und beförderten verbrannte Möbel und Einrichtungsteile ins Freie.

Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Björn Dieckhoff waren etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie ein Streifenwagen der Polizei und der Rettungsdienst mit Notarzt vor Ort. Die Nienburger Feuerwehrleute kamen nicht mehr zum Einsatz und der alarmierte Schlauchwagen aus Steimbke konnte die Einsatzfahrt ebenfalls abbrechen.

Der Rauch war schon von Weitem zu sehen.

Der Rauch war schon von Weitem zu sehen.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Brinkmann sowie Gemeindebrandmeister Jörg Kleine und dessen Stellvertreter Ehler Lange machten sich vor Ort ein Bild. Während des Einsatzes war die Hoyaer Straße für den Verkehr bis gegen 15.30 Uhr gesperrt. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte die Polizei vor Ort noch keine Angaben machen.

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Erstellt:
12. Oktober 2020, 18:24 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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