Hoya 09.03.2018 Von Die Harke

Flüchtlinge aus Hoya erzählen ihr Schicksal

Im Filmhof wird am 13. März ein besonderer Film gezeigt

Im [DATENBANK=409]Filmhof Hoya[/DATENBANK] wird am 13. März um 19 Uhr der englische Dokumentarfilm „No Friends But The Mountains“ gezeigt. Dies wird voraussichtlich die einzige Vorführung in Deutschland sein, denn der Film ist für den englischen Sprachraum vorgesehen. Er ist mit deutschen Untertiteln zu sehen. In diesem Film geht es um die historische und die aktuelle Situation der Kurden, der Flüchtlinge und der Soldaten im Nordirak. Das Anliegen des Autors Kae Bahar, der in den 1980ern aus dem Irak geflohen ist und seit den 90ern in England lebt, ist es, einen Beitrag zu leisten zum Ende der jahrzehntelangen kriegerischen Konflikte, in die die Kurden verwickelt sind. Sein Traum ist ein unabhängiger, demokratischer Staat Kurdistan.

Bei den Dreharbeiten im Flüchtlingslager Dohuk in der autonomen Region Kurdistan treffen Kae Bahar und Claudio Da Planta auf eine kurdisch jesidische Familie, die 2014 aus der Stadt Sindschar vor den Massakern des IS floh. Kae Bahar spricht mit ihnen über ihre Gedanken, Gefühle, Pläne und Hoffnungen und begleitet sie bis in die Nähe ihrer belagerten Heimatstadt Sindschar. Als die Filmemacher erfuhren, dass diese Familie mittlerweile in Hoya lebt, setzten sie ihre Dokumentation in Hoya fort. Die Aufnahmen vom Alltag in Hoya stehen in eindrücklichem Kontrast zu den Bildern von Kampf, Flucht und Vertreibung.

Gemeinsame Anstrengungen von Filmemachern, Filmhof und einigen Privatpersonen haben es möglich gemacht, den Film mit deutschen Untertiteln nach Hoya zu holen.

Die vorherrschenden Sprachen in diesem Film sind englisch und kurdisch, er ist deutsch untertitelt.

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Erstellt:
9. März 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

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