Der Besuch in „Witten Hus“ stieß auf großes Interesse. Heimatverein Liebenau

Der Besuch in „Witten Hus“ stieß auf großes Interesse. Heimatverein Liebenau

Liebenau 29.11.2016 Von Die Harke

Flüchtlinge informieren sich über Liebenaus Geschichte

Heimatverein führt durch „Witten Hus“ / Gastgeber und Besucher ziehen ein positives Fazit

Die Integrationsbeauftragte der Samtgemeinde Liebenau, [DATENBANK=561]Ulrike Granich[/DATENBANK], fragte an, ob es möglich sei mit einer Gruppe von Flüchtlingen das Heimathaus des [DATENBANK=576]Heimatvereins Liebenau[/DATENBANK], das „Witten Hus“, zu besichtigen. Diesen Wunsch zu erfüllen , sei eine Selbstverständlichkeit für den Heimatverein gewesen, teilt der Verein mit. So standen dann rund 20 Frauen und Männer mit Migrationsgeschichte in Begleitung der Sprachmittlerin Cordula Rintelmann voller Erwartung vor dem „Witten Hus“, wo sie von Lutz Linnepe und Peter Krowicky empfangen wurden. In zwei Gruppen ging es dann durch das Haus. Die Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Kosovo, Simbabwe und der Elfenbeinküste hörten dann erstmalig etwas über die jahrtausende alte Besiedlung im Raum Liebenau.

Das Fazit für die Flüchtlinge war so positiv, dass einige der Beteiligten anfragten, ob es nicht noch einmal möglich sei, die Führung mit weniger Teilnehmern und mehr Zeit zu wiederholen.

„Über frühgeschichtliche Funde aus der Jungsteinzeit, Urnenfunden aus der Bronzezeit, die Geschichte des Gräberfeldes der Altsachsen, die Zeit des Mittelalters wurde ein Bogen geschlagen bis in die neuere Zeit. Die Exponate in den Ausstellungen des Heimathauses verdeutlichten anschaulich das Gesagte. Es war interessant zu sehen, dass die Frauen sehr an den hauswirtschaftlichen Gerätschaften und an den textilen Ausstellungsstücken, wie an den Klöppelarbeiten, interessiert waren. Die Männer wiederum betrachteten aufmerksam Werkzeuge aus der letzten Liebenauer Schmiede so wie Ausstellungsstücke aus der Schusterwerkstatt und der Tischlerei. Die landwirtschaftlichen Geräte für den Ackerbau waren naturgemäß für die Flüchtlinge aus den ländlichen Regionen, die selbst Landwirtschaft betrieben haben, von Interesse. Eifrig wurde darüber diskutiert, wie viele Pferde man zum Ziehen eines Pfluges benötigt“, schreibt der Verein. Nach eineinhalb Stunden waren die Führungen beendet. Das Fazit für die Flüchtlinge war so positiv, dass einige der Beteiligten anfragten, ob es nicht noch einmal möglich sei, die Führung mit weniger Teilnehmern und mehr Zeit zu wiederholen.

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Erstellt:
29. November 2016, 21:00 Uhr
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