Borstel 01.11.2017 Von Die Harke

Flüssigkeit in Bohrung pumpen

Das plant Exxon-Mobil in Borstel / Infoveranstaltung am 8. November

Der Konzern [DATENBANK=2548]Exxon-Mobil[/DATENBANK] plant ab spätestens 2021, in der Gemeinde Borstel Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung im Erdreich zu versenken. Dazu soll die Flüssigkeit in die rund 3000 Meter tiefe Erdgasbohrung „Siedenburg Z11“ eingeleitet werden. Die Bohrung fördert seit 1972 Erdgas. Seit Inbetriebnahme hat die Bohrung nach Konzernangaben rund 7,4 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert. „Ab 2021 wird Lagerstättenwasser in tief liegende geologische Horizonte zurückgebracht, deren Druck durch die Erdgasförderung zuvor abgesenkt worden ist“, sagt Pascal Weustermann, Leiter des Erdgasproduktionsbereichs Weser-Ems Ost bei Exxon-Mobil. Hierzu sei im Wesentlichen der Rückbau der bestehenden Fördereinrichtungen sowie der Aufbau obertägiger Anlagenteile und der Austausch der untertägigen Förderrohre erforderlich, teilt das Unternehmen mit.

Für das Projekt sei ein Genehmigungsverfahren (Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung) nach dem Bundesgesetz durch das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie als zuständige Behörde erforderlich.

Exxon-Mobil will über das Vorhaben vor Ort in einer Informationsveranstaltung informieren und lädt alle interessierten Bürger am Mittwoch, 8. November, um 18.30 Uhr in die Gaststätte Bückmann, Campen 15 in 27246 Borstel, ein.

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Erstellt:
1. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 32sec

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