Foto aus der Ausstellung „Fluidity“. Foto: Cassils & Black

Foto aus der Ausstellung „Fluidity“. Foto: Cassils & Black

Syke 18.02.2020 Von Die Harke

„Fluidity“ im Syker Vorwerk

Ausstellung zur Geschlechterfluidität

Die Ausstellung „Fluidity“ präsentiert vom 23. Februar bis zum 17. Mai im Syker Vorwerk Positionen zeitgenössischer Kunst, die sich mit dem Themenspektrum der Geschlechterfluidität beschäftigen.

Die Ausstellung steht für den Versuch, Gewissheiten zu destabilisieren, die auf dem althergebrachten Verständnis von Sexualität und Geschlecht basieren, denn die darauf konstruierten Kategorien Mann und Frau, heterosexuell und homosexuell erweisen sich als unvollständige Ansätze für reale Lebenserfahrungen.

Die Ausstellung zielt darauf ab, der Reflexion und Haltung neun ausgewählter Künstler und Künstlerinnen, die dieses System von Erwartungen und Annahmen mit ihrer Arbeit überdenken, einen konzentrierten Rahmen zu gewähren.

Zu den Begleitveranstaltungen unterschiedlicher Art gehört am Sonntag, 23. Februar, um 14 Uhr auch ein Gespräch im Syker Vorwerk mit Kurator Alejandro Perdomo Daniels und den an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen Loren Britton und Maryna Makarenko (in englischer Sprache). Der Eintritt ist frei.

Auch ein Ausstellungskatalog soll noch produziert werden. Dieser erfüllt die Aufgabe der Wissensvermittlung. Dazu gehört sowohl die Förderung der theoretischen Reflexion in Fachkreisen als auch die Vermittlung eines Rezeptionszugangs, durch den die Sensibilisierung der Allgemeinheit gegenüber der Thematik und der darauf beruhenden Kunstpraxis gefördert werden soll.

Eröffnung: 22. Februar, 19 Uhr, im Syker Vorwerk – Zentrum für moderne Kunst.

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Erstellt:
18. Februar 2020, 21:58 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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