Angelika Leesemann hilft regelmäßig für den Förderverein im Freibad und achtet darauf, dass die Corona-Regeln eingehalten werden. Foto: Förderverein Freibad Stolzenau

Angelika Leesemann hilft regelmäßig für den Förderverein im Freibad und achtet darauf, dass die Corona-Regeln eingehalten werden. Foto: Förderverein Freibad Stolzenau

Stolzenau 17.08.2020 Von Die Harke

Förderverein stellt Sicherheitsdienst

Im Stolzenauer Freibad läuft es rund / Gebuchte Plätze wieder freigeben

Auch im Freibad Stolzenau ist es im Zeichen der Corona-Pandemie eine gänzlich ungewohnte Saison. Damit alles reibungslos läuft, ist auch der Förderverein im Einsatz: Die Mitglieder stellen einen Sicherheitsdienst.

In wechselnder Besetzung nehmen sie im Eingangsbereich des Bades Platz und achten darauf, dass die Besucher die Corona-Regeln einhalten.

Wiegmann und Mitstreiter weisen auf die Maskenpflicht und die Abstandsregelungen hin, erklären bei Bedarf den Anmeldevorgang und übernehmen diesen auch für Personen, die nicht online unterwegs sind. Wie berichtet, müssen sich Freibadbesucher in der Samtgemeinde Mittelweser vorab über die Homepage www.sg-mittelweser.de anmelden. Seien die Kapazitäten des Stolzenauer Bades erschöpft, weise der Verein auf das Landesberger Bad hin, betont Elisabeth Wiegmann.

Der Einsatz der Vereinsmitglieder erfolge nach Bedarf und in Absprache mit Schwimmmeister Tobias Laber. „Alle aus dem Freibadteam sind sehr zugewandt und versuchen, alle Unzulänglichkeiten auszuschalten“, berichtet die 2. Vorsitzende. „Es ist ein freundlicher, unterstützender Sicherheitsdienst“, betont Elisabeth Wiegmann.

„Wenn wir mit der Maske vor der Tür stehen, setzen die Besucher die Maske schon automatisch auf. Die meisten Besucher sind sehr verständnisvoll, einige ärgern sich, bei manchen Kindern kullern die Tränen. Das tut uns auch sehr leid, dann haben wir eine kleine Süßigkeit parat.“ Nur sehr wenige Gäste reagierten nach Angaben der 2. Vorsitzenden ausfallend. In Stolzenau dürfen pro Badezeit 100 Personen auf das Gelände. Verlässt jemand das Bad, so darf nicht „aufgefüllt“ werden.

In diesem Zusammenhang erläutert Elisabeth Wiegmann auch: „Wenn Besucher sich angemeldet haben und den Besuch nicht wahrnehmen können, rufen einige an und geben die Badeplätze frei. Der Förderverein bittet hier um Geduld, denn die Kassiererin nimmt die Anrufe entgegen. Wenn sie kassiert, kann sie nicht ans Telefon gehen. Bitte öfter versuchen, dann können die freien Plätze aufgefüllt werden und es gibt viele dankbare Gesichter an der Eingangstür!“

Der Förderverein richtet außerdem einen Appell an hiesige Unternehmen: „Wir würden uns wünschen, dass Betriebe mit Saisonkräften die Regeln für das Freibad kommunizieren. Nach der anstrengenden Arbeit auf dem Feld wollen die Saisonarbeiter ins kühle Nass springen, sind nicht angemeldet, kommen kurz vor Ende der Badezeit und müssen abgewiesen werden. Das ist für beide Seiten nicht schön.“

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Erstellt:
17. August 2020, 17:49 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 08sec

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