Nienburg 24.04.2018 Von Die Harke

Fokus des Gedenktags auf Fukushima

Morgen erinnert der Arbeitskreis Gedenken der Stadt Nienburg an den Atomunfall von Tschernobyl 1986 und seine Strahlen-Opfer in Weißrussland. Das Land, in dem Nienburgs Partnerstadt Witebsk liegt, ist das am stärksten von der Kernkatastrophe betroffene Gebiet. 70 Prozent der unmittelbar verstrahlten Landflächen liegen dort.

32 Jahre später leiden die Menschen noch immer an den Auswirkungen der Reaktorexplosion und des radioaktiven Niederschlags. Wie der Arbeitskreis Gedenken mitteilt, soll der Gedenktag den Fokus dieses Jahr auf die Atomkraftwerk-Havarie im japanischen Fukushima richten, die 2011 geschah. Auch dort ist das Gebiet um das Kernkraftwerk herum immer noch nicht wieder bewohnbar.

Der Arbeitskreis Gedenken führt die Erinnerungsveranstaltungen unweit des Theaters auf dem Hornwerk und an der „Madonna von Tschernobyl“ am Bürgermeister-Stahn-Wall durch.Das Programm beginnt um 17 Uhr mit der „Andacht unter dem Apfelbaum“ (Pastor Horst Seivert) am Meerbachufer. Es folgt die Zusammenkunft an der Madonna von Tschernobyl um 18 Uhr. Um 20 Uhr läuft im Kino der Dokumentarfilm „Furusato – Wunde Heimat“.

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Erstellt:
24. April 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 31sec

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