Wie man aus dem Korb einer Drehleiter heraus mit einer Motorsäge arbeitet, wurde hier an der Mindener Landstraße den Teilnehmern vermittelt. Foto: Henkel

Wie man aus dem Korb einer Drehleiter heraus mit einer Motorsäge arbeitet, wurde hier an der Mindener Landstraße den Teilnehmern vermittelt. Foto: Henkel

Nienburg 21.01.2020 Von Marc Henkel

Fortbildung in luftiger Höhe

Nienburger Feuerwehren bereiten sich auf Stürme vor

Es ist zwei Jahre her, dass der Orkan „Friederike“ über Europa hinwegfegte. Zehn Tote, darunter auch Angehörige der Feuerwehr, und Schäden von über eine Milliarde Euro waren die Bilanz. Auch im Landkreis Nienburg waren am 18. Januar 2018 viele Feuerwehren im Dauereinsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen. Um den Gefahren und den Auswirkungen dieser Wetterszenarien besser entgegentreten zu können, hat die Stadtfeuerwehr Nienburg ihren Mitgliedern eine Fortbildung zum Thema Sägen aus einem Drehleiterkorb angeboten.

Diese Ausbildung ist zwingend vorgeschrieben, um Sägearbeiten aus einem Korb der Drehleiter durchführen zu dürfen. Sie ist im Bereich der Feuerwehr Nienburg ein Teil der Schulung für den richtigen Umgang mit Motorsägen.

Zwölf Mitglieder der Ortsfeuerwehren Erichshagen-Wölpe, Holtorf, Langendamm und Nienburg wurden zuerst in der Theorie ausgebildet. Alle haben bereits die Grundlagen im Umgang mit Motorsägen in vorherigen Modulen kennengelernt. In der praktischen Ausbildung galt es, an zwei Samstagen das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen – stets unter den wachsamen Augen des Ausbilders Hans-Heiner Hupe. „Wenn man an einer Stelle sägt, kann es sein, dass sich Verspannungen im Geäst schlagartig lösen und zur Gefahr werden. Hier ist besonderes Augenmerk gefragt“, sagt Ausbilder Hupe. Die Kosten für diese Fortbildung übernahm die Stadt als Träger der Feuerwehr.

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Erstellt:
21. Januar 2020, 08:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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