Menschen spazieren an der Seine neben dem Eiffelturm. Die Bundesregierung stuft Frankreich seit Mitternacht als Hochrisikogebiet ein. Foto: Thomas Samson/AFP/dpa

Menschen spazieren an der Seine neben dem Eiffelturm. Die Bundesregierung stuft Frankreich seit Mitternacht als Hochrisikogebiet ein. Foto: Thomas Samson/AFP/dpa

Berlin 19.12.2021 Von Deutsche Presse-Agentur

Frankreich und Dänemark neue Corona-Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung stuft Frankreich und Dänemark wegen hoher Corona-Infektionszahlen nun als Hochrisikogebiete ein. Die Regelung trat in der Nacht zum Sonntag um Mitternacht in Kraft.

Damit gelten künftig bis auf Luxemburg alle Nachbarländer Deutschlands als Hochrisikogebiet. Wer von dort einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss grundsätzlich für zehn Tage in Quarantäne. Mit einem negativen Test kann man sich nach frühestens fünf Tagen davon befreien.

Weitere Hochrisikogebiete

Neue Hochrisikogebiete sind auch Norwegen, der Libanon und Andorra, wie das Robert Koch-Institut bereits am Freitag bekanntgegeben hatte. Von der Risikoliste gestrichen wurden Bulgarien, Estland, Lettland, Albanien, Nordmazedonien und Moldau.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

© dpa-infocom, dpa:211219-99-437374/2

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Erstellt:
19. Dezember 2021, 02:17 Uhr
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