Renate Lena Hannemann zeigte den Teilnehmerinnen wie gut es tut, zu lachen. Fichte

Renate Lena Hannemann zeigte den Teilnehmerinnen wie gut es tut, zu lachen. Fichte

Husum 17.02.2019 Von Die Harke

„Frau, lach dich gesund!“

Die Lachyoa-Lehrerin Renate Lena Hannemann war zu Gast beim Frauenfrühstück der Husumer Kirchengemeinde

„Frau, lach dich gesund!“ – mit dieser munteren Aufforderung waren die Gäste zum diesjährigen FrauenFrühstück der Kirchengemeinde Husum eingeladen worden. Das Vorbereitungsteam hatte wieder ein köstliches Frühstücksbüfett im Gemeindesaal arrangiert. Angeregtes Plaudern an den einzelnen Tischen begleitete den ersten Teil des Vormittages, bevor die Referentin Renate Lena Hannemann aus Bad Nenndorf, Ergotherapeutin und ausgebildete Lachyoga-Lehrerin, ihren lebendigen Vortrag begann – themenbezogen mit Atemübungen, die unweigerlich zum Lachen führten.

„Warum und wann, in welchen Situationen lachen wir? Gemeinsam trugen die Frauen Entsprechendes zusammen, um dabei festzustellen, dass Lachen fast ausschließlich in Gemeinschaft geschieht. Lachen ist ‚sozialer Kitt‘“, schreibt Ulla Austmann für die Veranstalter.

Die Referentin benannte die erforschten positiven Begleiterscheinungen beim Lachen; unter anderem sind beim Lachen 300 Muskeln aktiv, die Sauerstoffversorgung im Gehirn wird angeregt, die Lungenflügel dehnen sich aus, Cholesterin- und Entzündungswerte sinken, Glückshormone werden ausgeschüttet. Die Stimmung verändert sich zum Positiven, die Lebensfreude wächst.

Weiter berichten die Veranstalterinnen: „‚Der beste Doktor ist das Lachen‘ ist eine Lebensweisheit aus Indien, und auch aus Indien kommt der Begründer des Lachyogas, Dr. Madan Kataria, ein Arzt aus Mumbai (Bombay). Als Yoga-Praktizierende haben er und seine Frau Madhuri Kataria, eine Hatha Yogalehrerin, aufgrund der Erkenntnisse über die förderlichen Aspekte des Lachens Beides zusammengebracht und 1995 das Konzept des Lachyogas entwickelt, das mittlerweile weltweit Anerkennung und Anwendung findet. Die Wissenschaft über die Auswirkungen des Lachens, die Gelotologie, wurde bereits 1964 vom amerikanischen Psychiater William Fry begründet, der die körperlichen und psychischen Aspekte des Lachens erforscht hat.“

Für die Zuhörerinnen sei es interessant zu hören gewesen, dass es über diesen so scheinbar simplen Vorgang des Lachens wissenschaftliche Forschungen gibt – konnten doch alle die positive Wirkung vom Lachen aus ganz persönlicher Erfahrung bestätigen, wie der an den Vortrag anknüpfende lebhafte Austausch verdeutlichte. Lieder, Poesiealbumverse von vor vielen Jahren, Sinnsprüche und viel individuell Erlebtes wurden dabei benannt.

Neben dem gemeinsamen Lachen war auch das gemeinsame Singen an diesem Vormittag etwas sehr Verbindendes, begleitet von Ute Hahn-Schliestedt und Elke Jentsch auf ihren Gitarren.

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Erstellt:
17. Februar 2019, 16:00 Uhr
Lesedauer:
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