Lebensbilder Nienburger Frauen stellte Barbara Breiding-Voepel während der Stadtführung vor. Kreisverband Landfrauenverein

Lebensbilder Nienburger Frauen stellte Barbara Breiding-Voepel während der Stadtführung vor. Kreisverband Landfrauenverein

Nienburg 15.11.2017 Von Die Harke

Frauen gestalten ihr Umfeld

Erfahrungsaustausch des Kreisverbandes der Landfrauen

Die sechs Vereine Borstel, Nienburg, Stolzenau, Pennigsehl-Mainsche, Uchte und Wietzen des [DATENBANK=2896]Kreisverbandes der Landfrauen[/DATENBANK] trafen sich zum Erfahrungsaustausch. Die Nutzung moderner Kommunikationsmöglichkeiten, die Gestaltung der Internetseite, Versicherungsfragen und die Erfahrung mit den Erfolgen der jeweiligen Ortsprogramme wurden besprochen. In diesem Jahr organisierte [DATENBANK=2712]Heidrun Gerdes[/DATENBANK] aus dem Vorstandsteam des Landfrauenvereins Nienburg das Nachmittagsprogramm. Im Gartenbauunternehmen Woelk erkundeten die Delegierten das Angebot des Familienbetriebes. Friedhofspflege, Gartenbauberatung, eigene Anzucht und natürlich Verkauf an den Endverbraucher im neuen Geschäft, wie auf dem Nienburger Wochenmarkt, gehören zur Firmenstrategie.

Lebensbilder Nienburger Frauen stellte Barbara Breiding-Voepel während der Stadtführung vor. Die Jüdin Susanna Abraham (um 1746 in Nienburg geboren und 1821 gestorben) war eine deutsche Kauffrau und Wohltäterin in Nienburg. Sie ermöglichte den Bau der Nienburger Synagoge, sowie die Einrichtung einer Schule in ihrem Wohnhaus. Durch die Aufnahme in die Landesinitiative „FrauenOrt“ wird ihr vorbildliches Wirken ausgezeichnet und damit ihre Bedeutung gewürdigt.

Ebenfalls besonders geehrt wird in der Kreisstadt auch das Wirken von Marion Gräfin Dönhoff. Ein Gymnasium trägt ihren Namen. Weitere „Frauenslüt“ wirken in der Einrichtung von Haushaltsschulen, der Diakonie und immer wieder durch die Unterstützung von Mädchen und Frauen mit sozial schwachem Umfeld, bis heute nach.

„Das Wirken dieser Frauen ist auch den Landfrauen ein Vorbild und Antrieb, ihr Vereinsleben auf einer mitmenschlichen, engagierten und sich einmischenden Ebene weiterzuführen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisverbandes der Landfrauen.

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Erstellt:
15. November 2017, 21:00 Uhr
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