Grete Schaer (Mitte) nach der Eröffnung der Ausstellung. Hagebölling

Grete Schaer (Mitte) nach der Eröffnung der Ausstellung. Hagebölling

Nienburg 12.08.2017 Von Edda Hagebölling

Frauen im Südsudan

UN-Mitarbeiterin Cecilia Joshua Poni wohlbehalten in Nienburg eingetroffen

„Die Welt wird besser durch Frauen wie dich“, betonte [DATENBANK=85]Horst Prüfer[/DATENBANK] als Vertreter der Stadt bei der Eröffnung der Ausstellung, die seit Mittwoch im Dendermondesaal des [DATENBANK=145]Nienburger Rathaus[/DATENBANK] zu sehen ist. Seine Anerkennung galt Grete Schaer. Als langjährige Mitarbeiterin des Frauenwerks der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover hatte die Nienburgerin insgesamt 15 Kollagen zusammengestellt, die an die insgesamt zehn Begegnungen zwischen Frauen aus dem Sudan und Deutschland erinnern sollen.

Bezugnehmen auf den Titel der Ausstellung „Fenster und Türen – für Menschen der einen Welt“ fuhr Prüfer fort, dass es heute wichtiger denn je sei, einerseits aus dem eigenen Fenster hinauszuschauen und andererseits andere in sein Fenster hineinschauen zu lassen. „Menschen, die sich kennen, werden nicht so schnell zu Feinden“, ist Prüfer überzeugt.

Sehr zu Grete Schaers Bedauern konnte ihre langjährige Weggefährtin, die Südsudanesin Cecilia Joshua Poni, bei der Eröffnung nicht dabei sein. Dafür kam aber am nächsten Tag die freudige Nachricht: „Cecilia ist wohlbehalten in Hannover gelandet und mittlerweile in Nienburg angekommen.“

Nach einem schnellen Fototermin am Donnerstagnachmittag machten sich beide Frauen am Freitag auf den Weg nach Wittenberg. Die UN-Mitarbeiterin Cecilia Joshua Poni bleibt zwei Wochen in Nienburg.

Wohlbehalten in Nienburg angekommen: Grete Schaer mit Cecilia Joshua Poni. Hagebölling

Wohlbehalten in Nienburg angekommen: Grete Schaer mit Cecilia Joshua Poni. Hagebölling

Zum Artikel

Erstellt:
12. August 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.