Die kurdische Version des nebenstehenden Textes. CJD

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Nienburg 16.09.2017 Von Die Harke

Friedliches Miteinander von Alt und Jung

HamS-Serie „Willkommen in Nienburg“ / Heute: Begegnungen beim Stadtteilfest im Nordertor

„Nordertor… mehr als du denkst!“ Mit diesem Slogan warben die Verantwortlichen für das 2. Stadtteilfest, das am vergangenen Wochenende im Nordertor rund um das Stadtteilhaus, die St. Michaelskirche und deren Kindergarten stattfand.

Und die Menschen kamen. Vielleicht ließ sich der eine oder die andere von den aus heiterem Himmel kurz niederprasselten Regenschauern abhalten. Verpasst haben sie dann allemal ein abwechslungsreiches Programm, das zwischen 14 und 17 Uhr angeboten wurde. Nach der offiziellen Eröffnung, nach einem der vielen Regenschauer, gab es Darbietungen auf der Bühne: die Kindermusikgruppe KimuQ unter der Leitung von Roman Materi (Musikschule Music Art) trat zum ersten Mal öffentlich auf, die Kindertanzgruppe der türkischen Gemeinde und die Gruppe „Meilentaucher“ rundeten das musikalische Programm ab.

Das Rezept des ultimativen „Nordertörtchens“ – es gab viele Variationen zum Probieren – wurde auch auf der Bühne verkündet, ebenso wie die Gewinner des Nordertorparcours, einer Mitmachaktion vieler Nienburger Institutionen ([DATENBANK=4921]NABU[/DATENBANK], Fundus, Kombi, Rahn, Nordertorinitiative, Klimaschutzagentur, Seniorenbeirat, Kita Kleeblatt und St. Michael, [DATENBANK=4189]Kunstwerkstatt Artenreich[/DATENBANK], AG Wohnumfeld, Music-Art, Familienbündnis…)

Dazu konnten Erwachsene, Kinder und Jugendliche auf dem Gelände, ausgestattet mit einem Laufzettel, entweder Geschicklichkeitsübungen mitmachen, Wissensfragen beantworten, handwerkliches Geschick zeigen bei Holz und beim Nähen, die Trommel schlagen und vieles, vieles mehr und bekamen immer einen Stempel als Nachweis.

Erwachsene brauchten davon fünf, die Kinder hatten eine Station mehr zu bewältigen. Nach Abgabeschluss fand die Verlosung von tollen Preisen (u.a. ein Bürostuhl, Lenkdrachen, Gutscheine für allerlei Leckereien, fürs Schwimmbad, Theatervorstellungen…) dann unter all denen statt, die rechtzeitig mit den Aufgaben fertig wurden und ihren Laufzettel in die bereitgestellte Urne getan hatten. Ganz späte Mitmacher gaben ihren Zettel direkt an der Bühne ab.

Den Spaß, den die Mitmachenden dabei hatten, sah man ihnen an der Nasenspitze an, schaute man über das Gelände war ganz viel Bewegung wahrzunehmen, gute Laune war allgegenwärtig zu spüren, auch wenn der Himmel sich ab und an verdunkelte und Regenschirme gezückt werden mussten.

Überall waren die Menschen miteinander im Gespräch im Zelt und auf dem Gelände, hatten Spaß bei den Angeboten, Kinder spielten mit Luftballons, manchmal wurde auch die Mama gesucht….

Das Nordertor-Stadtteilfest trägt mit diesem offenen Angebot gut zur Integration geflüchteter Menschen bei. Es war ein friedliches Miteinander von Alt und Jung, Zugewanderten und Einheimischen.

Für das leibliche Wohl sorgten die Metallwerkstätten Rahn mit zweierlei Bratwürsten, das [DATENBANK=626]CJD[/DATENBANK] mit einer Champignon-Pfanne und einem leckeren Beerensmoothie, die Frauen aus dem Familienzentrum boten auch „orientalische“ Köstlichkeiten an, die Kita St. Michael und das Stadtteilhaus mit Kuchen, Kaffee und anderen Leckereien.

Am Dienstag, 18. September, um 16 Uhr findet das [DATENBANK=1316]Begegnungscafe[/DATENBANK] St. Martin wie immer im Kulturwerk statt. Alle sind herzlich willkommen.

Munteres Treiben beim Stadtteilfest im Nordertor. Unten die kurdische Übersetzung des Textes. CJD

Munteres Treiben beim Stadtteilfest im Nordertor. Unten die kurdische Übersetzung des Textes. CJD

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Erstellt:
16. September 2017, 21:00 Uhr
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