DIE HARKE wünscht einen guten Tag!

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Landkreis 10.03.2020 Von Nikias Schmidetzki

Frischer Wind gegen alte Viren

Der sprichwörtliche frische Wind, der in einen Verein, ein Projekt oder was auch immer kommt, soll dort in der Regel für Veränderung und Bewegung sorgen. Nicht anders sieht das im wirklich wahren Leben aus. Abgestandene Luft weicht neuer – in der Werbung würde es wohl heißen mit „verbesserter Rezeptur“. Und das ist gerade in Zeiten, in denen die Angst vor Viren – auch harmloser Erkältungen – um sich greift, von großer Bedeutung.

Der Grund: Die Viren schweben an winzigen Tröpfchen durch die Luft. Durch Husten oder Niesen gelangen sie dorthin. Ohne regelmäßigen Luftaustausch können sich Krankheitserreger somit lange in geschlossenen Räumen halten und bei anderen Opfern niederlassen. Speziell die in der kalten Jahreszeit oftmals trockene Heizungsluft macht es den Krankheitserregern aktuellen Untersuchungsergebnissen zufolge besonders leicht. Eine höhere Luftfeuchtigkeit hingegen helfe, dass Grippeviren sich neutralisieren.

Wichtig ist allerdings das richtige Lüften. Fenster lange Zeit gekippt zu lassen, bringt gar nichts, sagen Experten. Dadurch kühlen nur die Räume aus. Besser sei, Fenster auf gegenüberliegenden Seiten oder in verschiedenen Stockwerken für einige Minuten zu öffnen. Dann wird die Luft in kürzester Zeit ausgetauscht.

Übrigens: Tatsächlich wird als frischer Wind oder frische Brise auf der Windstärkenskala nach Beaufort Stufe 5 bezeichnet; mit mäßig bewegter See und an Land der Bewegung von größeren Zweigen und Bäumen, während der Wind deutlich hörbar ist. Nur mal so nebenbei.

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Erstellt:
10. März 2020, 06:22 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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