Geehrte und beförderte Mitglieder sowie Offizielle bei der Jahreshauptversammlung in Lichtenhorst.Fotos: Feuerwehr Lichtenhorst Feuerwehr

Geehrte und beförderte Mitglieder sowie Offizielle bei der Jahreshauptversammlung in Lichtenhorst.Fotos: Feuerwehr Lichtenhorst Feuerwehr

Lichtenhorst 22.01.2017 Von Feuerwehr

Fritz Heyer bekommt Verdienstspange in Gold

Lichtenhorst: Scheidender Ortsbrandmeister leitete ein letztes Mal die Jahreshauptversammlung

Eine intakte Wehr kann Ortsbrandmeister Fritz Heyer seinem Nachfolger Lothar Wegener am 31. März übergeben, wenn er nach Erreichen des 63. Lebensjahres aus dem Amt scheidet. Auf der Hauptversammlung konnte die Freiwillige Feuerwehr Lichtenhorst auf ein ereignisreiches Feuerwehrjahr zurückblicken. Acht Einsätze, drei Brandeinsätze und fünf technische Hilfeleistungen hatte die Wehr zu verzeichnen. Die Wehr besteht zurzeit aus 38 aktiven, vier passiven und 17 fördernden Mitgliedern. Im Jahr 2016 wurde an 76 Tagen Dienst abgehalten, ferner an Funkübungen und der Atemschutzausbildung teilgenommen. Zusätzlich führten Norbert und Dennis Richter die Auswertungen bei den Leistungswettbewerben auf Samtgemeinde- und Kreisebene durch.

Bei den Wettkämpfen in Gadesbünden belegte Lichtenhorst auf Samtgemeindeebene den 1. Platz. Auch an den Kreiswettbewerben, Stadt-Nienburg-Pokal und den Alterswettkämpfen der Freiwilligen Feuerwehr Rohrsen nahm jeweils eine Gruppe erfolgreich teil.

Höhepunkt des Jahres 2016 war die Inbetriebnahme des neuen TLF 3000. Am 2. Juni wurde das neue Fahrzeug nach Lichtenhorst überführt und in einer Feierstunde am 29. Juli durch Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann offiziell der Schlüssel übergeben. „Ein auf Jahrzehnte wohl einmaliger Tag für die Feuerwehr Lichtenhorst“, freute sich damals Ortsbrandmeister Fritz Heyer. Das über 40 Jahre alte TLF 16-25 wurde ehrenvoll verabschiedet.

Vor der Einführung des Digital-Funkes im Dezember nahmen alle Kameraden an einer Schulung teil, die vor Ort vom Funkbeauftragten Bernhard Langenkamp organisiert wurde. Ein besonderer Dank galt dem Ausbilder Hans Knoke aus Linsburg.

Auch viele Veranstaltungen wurden wieder 2016 von der Feuerwehr ausgerichtet oder begleitet. So wurde das Osterfeuer, die Fahrradrallye und eine Grünkohlwanderung organisiert.

Sechs neue Kameraden sind 2016 in die Wehr eingetreten. Für den aktiven Dienst sind dies Ole Dierks, Jannik Wenzel, Tom Verheijen, Mika Verheijen und Jan Hogreve sowie als förderndes Mitglied Ralph Sannwaldt.

Auf der Versammlung wurden die Feuerwehrmänner Hendrik Heyer, Timo Wegener und Michel Schulz wurden durch Ortsbrandmeister Fritz Heyer zum Oberfeuerwehrmann und der Oberfeuerwehrmann Philipp Warneboldt zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Hans-Jürgen Schön beförderte Matthias Klingenstein zum Löschmeister. Hans-Georg Rotermund bekam in Abwesenheit für 40-jährige Mitgliedschaft als förderndes Mitglied das Abzeichen für langjährige Mitgliedschaft des Landesfeuerwehrverbandes verliehen.

Für außerordentliche Verdienste in der Feuerwehr wurde Hauptlöschmeister Bernhard Langenkamp durch Ortsbrandmeister Fritz Heyer die Verdienstspange der Feuerwehr Lichtenhorst in Bronze verliehen.

Höhepunkt des Abends war die Verleihung der Verdienstspange der Feuerwehr Lichtenhorst in Gold, die dem Ortsbrandmeister Fritz Heyer durch den stellvertretenden Ortsbrandmeister Lothar Wegener für außerordentliche Verdienste in der Feuerwehr verliehen wurde.

„Seit 20 Jahren leitet Fritz Heyer aufopferungsvoll und mit viel Leidenschaft die Geschicke der Wehr. Selbstlos und mit ständiger persönlicher Bereitschaft setzt er sich für die Belange der Wehr ein“, wurde vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Hans-Jürgen Schön gewürdigt. Er dankte Heyer und der gesamten Wehr für die geleisteten Dienste. Als Vertreter der Gemeinde Steimbke berichtete Bürgermeister Friedrich Leseberg von den aktuellen Entwicklungen.

In einer bewegten Abschlussrede verabschiedete sich Fritz Heyer als Ortsbrandmeister der Lichtenhorster Wehr und unterstrich noch einmal, nur mit der guten Unterstützung aller Kameraden könne eine schlagkräftige Wehr in dem kleinen Ort entstehen, lebendig und einsatzbereit.

Er übergab Norbert Richter ein kleines Dankeschön, denn auch dieser überlässt nach 36 Jahren Schriftführer den Posten seinem Nachfolger Sven Brase. Bekannt für seine ausführlichen Protokolle, beschrieb Norbert Richter in einer emotionalen Dankesrede seinen Werdegang und wünschte einem Nachfolger „immer eine ruhige Hand“, heißt es abschließend.

Ortsbrandmeister Fritz Heyer (links) bekam von seinem Stellvertreter Lothar Wegener die Verdienstspange in Gold. Feuerwehr

Ortsbrandmeister Fritz Heyer (links) bekam von seinem Stellvertreter Lothar Wegener die Verdienstspange in Gold. Feuerwehr

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Erstellt:
22. Januar 2017, 21:00 Uhr
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