Die arabische Version des nebenstehenden Textes. CJD

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Nienburg 11.03.2017 Von Die Harke

Frühlingsbeginn und Muttertag

CJD-Projekt „Willkommen in Nienburg“ / Heute: Gebräuche in Deutschland und in Syrien

Der Frühling beginnt Jahr für Jahr offiziell am 21 März. Er weckt in den Menschen positive Gefühle. Nach langer dunkler Winterszeit in getrübter Stimmung sind die Menschen jetzt wieder fröhlicher und freuen sich, dass die Tage wieder länger werden. Seit Maria Lichtmess am 2. Februar ist das deutlich spürbar. Bis zu diesem Datum blieben früher die Tannenbäume in den Häusern stehen. In vielen Ländern des Nahen und mittleren Ostens fällt der Frühlingsbeginn mit dem Muttertag zusammen. Die Freude der Menschen wird mit dem Frühlingsbeginn im Zusammenhang mit dem Muttertag gebracht. Die Kinder bringen der Mutter kleine Geschenke und danken ihr für die Fürsorge, die sie das ganze Jahr über der Familie zukommen lässt.

Die Menschen sind fröhlich, sie gratulieren sich gegenseitig anlässlich des Muttertages. Die Straßen und Parks werden wieder bevölkert, die Kinder spielen miteinander im Freien und die frische Luft tut allen gut.

Sobald der Frühling da ist, fangen die Leute hier in Deutschland und in Syrien an, ihre Häuser und Balkone zu dekorieren und ihre Gärten zu säubern. Die Überreste des Winters werden entweder kompostiert oder verbrannt.

Trotz all dieser positiven Aspekte leiden manche Menschen im Frühling an verschiedenen Allergien und Krankheiten, die durch Pollen verursacht werden, und im Gegensatz zu diesen sogenannten Frühlingsgefühlen stellt sich bei manchen Menschen die Frühjahrsmüdigkeit ein. Andere wiederum genießen den Sport und gemeinsame Aktivitäten im Freien. Auch die farbige Kleidung und das helle Licht sorgen für das Wohlbefinden der Menschen.

Frühling ist in Deutschland im Gegensatz zu Syrien oder anderen Ländern des Nahen Ostens eher kühl und regnerisch. Trotzdem ist die Schönheit der Natur mit seinen grünen Wiesen gut für die Menschen, auf Spielplätzen oder in Parks können „internationale“ Freundschaften geknüpft werden, nicht nur unter den Kindern.

Am kommenden Dienstag 14. März, um 16 im Nienburger Kulturwerk wird Walter Meinders (Wirtschaftsförderer i.R.) zum Thema Leben und Arbeiten in Nienburg: Was ist lebenswert? Welche Betriebe gibt es? Welche Voraussetzungen sind für Berufswahl und Praktika mitzubringen? referieren. Wie immer sind alle Interessierten willkommen.

Dieser Text ist Bestandteil des CJD-Projekts „Willkommen in Nienburg“, das vom Bundesamt für Migration gefördert und von der HARKE am Sonntag begleitet wird.

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Erstellt:
11. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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