Nienburg 09.01.2018 Von Die Harke

Für Eltern mit psychisch kranken Kindern

Eine neue Selbsthilfegruppe möchte Vätern und Müttern helfen und zum Austausch ermuntern

Das Leben dreht sich um das psychisch erkrankte Kind. Es ist die Hauptperson, macht einem Schuldgefühle und Eltern fragen sich häufig: „Was habe ich nur falsch gemacht?“ Eine Selbsthilfegruppe soll hier Rat geben. Dazu schreibt KIBIS (Kontakt, Information und Beratung im Selbsthilfebereich): „Vater oder Mutter stehen als Puffer in der Mitte der Familie und versuchen, die schwierige Lebenssituation im Zusammenleben mit oder auch im Getrenntleben von dem erkrankten Kind zu meistern, so gut es eben geht.“Kindern Grenzen setzen und sie lieben – passt das zusammen? Aus Sicht der Initiatorin ja. Sie möchte Eltern stärken und ihnen vermitteln: „Sie haben nichts falsch gemacht und Sie sind nicht alleine.“

Wie können Eltern mit den Folgen von Erkrankungen umgehen, wie Einhalt gebieten? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es, welche greifen im Landkreis Nienburg?

Die neue Selbsthilfegruppe lädt Eltern ein sich beim Gründungstreffen am Sonntag, 21. Januar, um 17 Uhr im KIBIS-Gruppenraum, Von-Philipsborn-Str. 1 in Nienburg kennenzulernen und sich danach einmal monatlich auszutauschen. Ob die Uhrzeit passend ist, kann dann für die weiteren Treffen besprochen werden.

„Die Gespräche bieten die Chance, sich zu stärken und in der eigenen Kraft zu bleiben beziehungsweise diese zurückzugewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Gruppengründerin ist offen für gemeinsame Aktivitäten neben regulären Gruppentreffen und hofft, dass die Begegnungen auch Zuversicht und ein bisschen Leichtigkeit vermitteln können.

Wer Interesse an der Gruppe hat, sollte sich an [DATENBANK=1277]KIBIS[/DATENBANK] wenden: per Nachricht bis heute auf den Anrufbeantworter unter Telefon (05021)973525 oder ab morgen unter (05021)973510 beim Paritätischen. Zudem ist eine E-Mail an die Adresse claudia.walderbach@paritaetischer.de möglich. KIBIS selbst ist noch bis zum 22. Januar geschlossen.

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Erstellt:
9. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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