Annika Büsching DH

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Kolumne 22.04.2018 Von Annika Büsching

Für beide Bäder wird’s jetzt ernst

66448: Wie läuft die zweite Saison unter Federführung der Vereine? Eine Saison, in der die Ehrenamtlichen noch stärker gefordert sein werden, um noch mehr Kosten einzusparen. Der vergangene Sommer, als Testballon deklariert, hat gezeigt, dass es gehen kann. Unter dem Druck der möglichen Schließung haben sich die Steyerberger endlich aufgerafft und die Deblinghäuser noch eine Schippe draufgepackt; beide Orte schickten ein deutliches Signal Richtung Rathaus. Jetzt, wo die Schließung wieder vom Tisch ist, wo die unschönen Nebengeräusche verklungen sind und die Verantwortlichen mit den gefundenen Lösungen leben können, kommt es darauf an, dass nicht nur die bisherigen Akteure zur Stange halten, sondern neue hinzustoßen. Jeder, der auch künftig in einem der beiden Bäder schwimmen gehen möchte, ist aufgefordert sich einzubringen. Das fängt bei der schlichten Vereinsmitgliedschaft an und hört bei Grünanlagenpflege, Badeaufsicht oder Kiosk-Dauerdienst auf.

Michael Hollstein erzählte in diesem Zusammenhang von seinem verstorbenen Ratskollegen Dieter Gutsche, dem sein Heimatort Deblinghausen wie nur wenigen am Herzen lag. Er sei stets ins Bad gekommen, um in Gesellschaft einen Kaffee zu trinken. Eintritt kostet das nicht. Einen Tag vor Saisonende habe er sich dann eine Saisonkarte gekauft – ohne jemals im Wasser gewesen zu sein. So geht’s natürlich auch.

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Erstellt:
22. April 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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