Waren auf der „GoFuture“ dabei: Valerian Vogt und Johanna
Jahns als Pädagogische Mitarbeiter der Kommunalen Koordinierungsstelle. Henrik Franke (Kreis Minden-Lübbecke)

Waren auf der „GoFuture“ dabei: Valerian Vogt und Johanna Jahns als Pädagogische Mitarbeiter der Kommunalen Koordinierungsstelle. Henrik Franke (Kreis Minden-Lübbecke)

Mühlenkreis 08.04.2018 Von Die Harke

Für die Azubis von morgen

Kampagne zur „Berufsfelderkundung“

Auch viele Ausbildungsbetriebe im benachbarten Mühlenkreis stehen vor einer großen Herausforderung: Wie finden wir passende Auszubildende für unseren Betrieb? Auf der anderen Seite stehen die angehenden Auszubildenden, die sich fragen, wie sie den richtigen Ausbildungsberuf finden sollen? Eine Lösung sind die Berufsfelderkundungen, die Teil des NRW-weiten Projektes „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) sind.

Schülerinnen und Schüler brauchen möglichst viele Einblicke in Unternehmen – und „KAoA“ braucht entsprechend viele Unternehmen, die diese Einblicke gewähren. Wie aber lassen sich Unternehmen zur Teilnahme an Berufsfelderkundungen gewinnen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Auszubildenden einer Mindener Werbeagentur beim Programm „pro+azubi“. Im Auftrag der „KAoA“-Partner im Mühlenkreis haben sie innerhalb eines Jahres eine innovative, multimedial-gestützte Ansprache für Unternehmen entwickelt, um die Bereitschaft zu erhöhen, Plätze für Berufsfelderkundungen anzubieten. Herzstück ist ein kurzes Video, das durch die mitgelieferte Virtual Reality-Brille im 3D-Format alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auf der Homepage www.gemeinsam-potenzial-entdecken.de ist das Video im 2D-Format zu sehen. 1250 Exemplare wurden bisher an Geschäftsführungen und Personalleitungen im Mühlenkreis versandt.

„pro+azubi“ wurde 2003 für das Carl-Severing Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in Bielefeld ins Leben gerufen. Bereits während der beruflichen Erstausbildung wird Azubis aus der Werbebranche über Projektarbeit die Möglichkeit geboten, alle Phasen eines Projektauftrages eigenverantwortlich mitzugestalten. Seither erarbeitete „pro+azubi“ jedes Jahr ein Mailing, das an alle Ausbildungsbetriebe der Marketingklassen des Berufskollegs verschickt wird.

Das Projekt „pro+azubi“ aus dem Mühlenkreis ist ein Teil des Landesprojektes „KAoA“, das in Kommunalen Koordinierungsstelle umgesetzt wird. Unter dem Motto „KAoA beGREIFEN – was erlebt mein Kind?“ gab das Team der Kommunalen Koordinierungsstelle Jugendlichen und ihren Eltern auf der jüngsten „Gofuture“ in den Mindener Kampa-Hallen einen kleinen Einblick in den Ablauf von Potenzialanalysen, Berufsfelderkundungen und Praxiskursen.

Jugendliche konnten so ihren Eltern zum Beispiel zeigen, welche Übungen sie in ihrer Potenzialanalyse durchlaufen hatten. Ziel war es, diese persönliche Erfahrung der Jugendlichen zu einer gemeinsamen Erfahrung von Eltern und Jugendlichen zu machen.

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Erstellt:
8. April 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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