Juniorbotschafter Maximilian Rose mit seiner Patin Marja-Liisa Völlers. Büro Völlers

Juniorbotschafter Maximilian Rose mit seiner Patin Marja-Liisa Völlers. Büro Völlers

Nienburg 26.07.2019 Von Die Harke

Für ein Jahr nach Massachusetts

Maximilian Rose (16) repräsentiert Deutschland als Junior-Botschafter

Maximilian Rose aus Nienburg geht für ein Schuljahr als Junior-Botschafter in die USA. Der 16-Jährige nimmt am Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) teil, seine Patin ist die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (SPD). Ab Anfang August wird Rode in den USA leben, lernen und Erfahrungen sammeln. Zugleich wird er Deutschland als Junior-Botschafter im Rahmen des PPP repräsentieren. Bis zu den Ferien ist Rose noch in die zehnte Klasse des Nienburger Marion-Dönhoff-Gymnasium gegangen. Ab August wird er die Highschool in Belchertown in Massachusetts besuchen und bei einer Gastfamilie leben.

„Mit dem Stipendium hat Maximilian Rose die Chance, den ,American Way of Life‘ zu erleben und darüber hinaus weitere Kenntnisse über Politik, Gesellschaft und Kultur in den USA zu sammeln“, sagt Völlers: „Ich freue mich sehr, ihm diese interkulturellen Erfahrungen ermöglichen zu können. Als Schülerin war ich im Rahmen eines Austauschprogramms selbst acht Wochen lang in Brasilien. Allein diese kurze Zeit hat mich sehr geprägt.“

Rose selbst sagt: „Unglaublich, dass ich ein Stipendium über das PPP bekommen habe. Ich freue mich riesig auf die Zeit in den USA. Durch ein Vorbereitungsseminar im Mai wurde ich gemeinsam mit den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms auf meinen Aufenthalt in den USA und meine Rolle als Junior-Botschafter vorbereitet. Mein Visum habe ich bereits, jetzt kann ich so langsam mit dem Packen beginnen.“

Und schon läuft die Bewerbungsphase für die Neuauflage des Programms im kommenden Jahr. Bewerbungen können bis zum 13. September bei Partnership International eingereicht werden. „Es wäre mir eine große Freude, auch im kommenden Jahr, die Patenschaft für einen jungen Menschen übernehmen zu dürfen“, sagt Völlers.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die zwischen dem 1. August 2002 und dem 31. Juli 2005 geboren sind und die Schulausbildung zum 31. Juli 2020 noch nicht abgeschlossen haben. Junge Berufstätige und Auszubildende müssen nach dem 31.Juli 1995 geboren sein und zum Zeitpunkt der Ausreise (Stichtag 31. Juli 2020) ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, um sich bewerben zu können. Darüber hinaus sind für alle Teilnehmenden die deutsche Staatsbürgerschaft sowie gute Grundkenntnisse in der englischen Sprache erforderlich.

Parallel werden Gastfamilien für amerikanische PPP-Stipendiatinnen und Stipendiaten gesucht. „Gastfamilien haben die Möglichkeit, ein Austauschjahr im eigenen Zuhause zu erleben. Gleichzeitig eröffnen sie einem jungen Menschen aus den USA eine einmalige Erfahrung. Oft entstehen Freundschaften, die ein Leben lang halten“, sagt Völlers.

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Erstellt:
26. Juli 2019, 07:31 Uhr
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