Nienburgs Lions laden am 25. April zum Benefizkonzert ein.

Nienburgs Lions laden am 25. April zum Benefizkonzert ein.

05.04.2015

Für ein Kinderhaus in Litauen

Nienburgs Lions laden am 25. April zu Benefizkonzert in der St. Bernward-Kirche ein

Nienburg. Der Lions Club Nienburg veranstaltet am 25. April um 20 Uhr in der St. Bernward-Kirche ein Benefizkonzert. Es spielt die Klassische Philharmonie NordWest unter der Leitung von Ulrich Semrau zugunsten der Spendensammlung „Sanierung eines Kinder- und Waisenheims in Lapiai, Litauen“. Der Karten-Vorverkauf läuft über das Medien-Service-Center in der Langen Straße 74 in Nienburg oder über www.nordwest-ticket.de. Im Vorverkauf kosten die Karten 18 Euro bzw 12 Euro für Schüler/Studenten und an der Abendkasse 20 Euro bzw 15 Euro für Schüler/Studenten.

Die Kammersolisten der Klassischen Philharmonie NordWest präsentieren ein Programm mit ausgesuchten, besonders festlichen Kompositionen des 17. Und 18. Jahrhunderts. Zusammen mit dem französischen Trompeter Régis Rouillard wird Orchesterleiter und Solotrompeter Ulrich Semrau festlich-virtuose Instrumentalmusik für eine und zwei Solotrompeten und Kammerorchester zu Gehör bringen.

Kompositionen von Händel, Vivaldi und Telemann werden dabei im Mittelpunkt stehen. Um den festlichen Klang noch zu erhöhen, werden bei einigen Werken mit dem Trompeter Marcus Semrau und der Paukerin Mine Feldkamp zwei weitere Solisten hinzugezogen. Im Barockzeitalter war es an den Fürsten- und Königshöfen Europas weit verbreitet sich, je nach Finanzlage des Fürsten, ein Ensemble von Trompetern und Paukern zu leisten. In der Musik der damaligen Epoche galt die Trompete als musikalische Stimme Gottes und damit im Geiste des Absolutismus, auch als Sinnbild des Fürsten.

Ergänzt wird das Konzertprogramm durch Instrumentalmusik für Streichorchester, sowie das Konzert für zwei Violinen d-moll von Johann Sebastian Bach. Mit den Geigerinnen Réka Lelek (1. Konzertmeisterin der KPNW) und Ilgin Ülkü stehen hierfür ebenfalls ausgezeichnete Solistinnen internationalen Formats zur Verfügung.

„In dem Kinder- und Waisenheim wohnen zurzeit 43 Kinder. 18 Kinder haben die Möglichkeit, am Wochenende zu ihren Eltern zu gehen, wobei diese Eltern unter besonderer Beobachtung stehen, weil sie zu Risikogruppen gehören“, schreibt Lions-Präsident Alexander Eggers. Die verbleibenden 25 Kinder sind im Alter von sieben bis 17 Jahren, einige wohnen bereits seit sieben Jahren dort.

Das Gebäude selbst ist über 100 Jahre alt und wurde immer mal wieder provisorisch renoviert.

Die Verhältnisse sind ärmlich. Es stehen für 43 Kinder nur zwei Toiletten und drei Duschen auf einer Fläche von vielleicht vier Quadratmetern zur Verfügung. Eine normale Beheizung der Schlaf- und Wohnräume ist nicht möglich, besonders im Winter ist es sehr kalt. Die Zimmer-Decken scheinen so, als wenn sie jeden Moment herunter fallen müssten. Die Restaurierung der gesamten Anlage würde 620 000 Euro, die der Wohn/Schlafhäuser zirka 270 000 Euro kosten, so Eggers abschließend. DH

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Erstellt:
5. April 2015, 00:00 Uhr
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