06.10.2013

Für ein liebevolles Hoya

SPD und CDU stellen Vorhaben und Maßnahmen vor und bitten die Bürger um Mithilfe

Von Horst Achtermann

Hoya. Keine Koalition, keine schriftlichen Vereinbarungen, sondern einfach eine freiwillige Zusammenarbeit haben die aus sechs Mitgliedrn bestehende SPD- und die aus vier Mitgliedern bestehende CDU-Fraktion zu Beginn der jetzigen Legislaturperiode beschlossen. Damit haben beide Fraktionen zusammen die absolute Mehrheit im Rat der Stadt Hoya. Vorhaben und Maßnahmen, die einem „liebenswerten Hoya“ dienen sollen, haben beide Fraktionen in einer außerordentlichen Sitzung beraten und wollen darüber die Öffentlichkeit informieren. Gegenüber der Harke äußerten sich Heide Wirtz-Naujoks (SPD) und Fritz Groß (CDU).

Die geplanten Vorhaben kosten zweifelsohne viel Geld. „Unser erstes Ziel ist es, mit Stadtdirektor Detlef Meyer und der Kämmerei Kontakte aufzunehmen, um in den Haushalt 2014 etwa 120 bis 150.000 Euro für geplante Maßnahmen einzubringen“, berichten sie.

Dem Problem der leerstehenden Geschäftsräume im Innenstadtbereich soll begegnet werden, indem die bestehenden Richtlinien zu Fassadenverschönerung überarbeitet und so erweitert werden, dass leerstehende Geschäftsräume in attraktiven Wohnraum umgewandelt werden könne. Heide Wirtz-Naujoks: „Beide Parteien wollen auch Existenzgründern, die sich in der Innenstadt niederlassen wollen, mit einer Mietpreisförderung unterstützen“.

Die Mandatsträger von SPD und CDU wollen darüber hinaus generell eine Verkehrsberuhigung in Hoya, nicht nur in der Hüpeden- und Feldstraße. „Darüber wollen wir uns in einer Besichtigungstour in Hoya und auch in anderen Orten ein Bild machen“, schlägt Fritz Groß vor.

Zu einer Attraktivitätssteigerung im Innenstadtbereich soll auch eine Neugestaltung des Spielplatzes an der Promenade, neben den Tennisplätzen, zählen. „Ein Treffpunkt für Familien, für Jung und Alt, ein Platz, der zum Verweilen, zum Bewegen und zum Spielen einlädt“, betonen sie.

Der Stellplatz an der Weser werde sehr gut angenommen, das soll auch in Zukunft so bleiben. Deswegen muss der Standard dieser Anlage im Bereich der Ver- und Entsorgung erhöht werden.

Anregungen der Bürger sind gefragt. Heide Wirtz-Naujoks (Tel. 04251/6666) und Fritz Groß Telefon (04251/2922) stehen für Fragen zu diesen Themen gern zur Verfügung. Alle Themen sind keine Punkte für die nächsten vier Jahre, sondern sollen in 2014 abgearbeitet werden.

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Erstellt:
6. Oktober 2013, 00:00 Uhr
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