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Am Dienstag wurde die Ausstellung „Religramme“ in Hoya eröffnet. Das Foto zeigt (von links): Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, Carmen Prummer, Mohammad Amiri, Nina Heuer, Milkya Kacar und Superintendent Dr. Jörn-Michael Schröder. Foto: Landkreis Nienburg

Am Dienstag wurde die Ausstellung „Religramme“ in Hoya eröffnet. Das Foto zeigt (von links): Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, Carmen Prummer, Mohammad Amiri, Nina Heuer, Milkya Kacar und Superintendent Dr. Jörn-Michael Schröder. Foto: Landkreis Nienburg

Hoya 10.11.2019 Von Die Harke

Für ein tolerantes Miteinander

Wanderausstellung „Religramme“ noch bis heute in Hoyas Kulturzentrum Martinskirche zu sehen

Seit dem 23. Oktober ist die interaktive Wanderausstellung „Religramme – Gesichter der Religionen“ der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover im Landkreis Nienburg zu Gast. Am zweiten Standort, im Kulturzentrum Martinskirche in Hoya, wurde die Ausstellung am vergangenen Dienstag eröffnet. Die Exposition geht einschließlich heute und wechselt anschließend nach Stolzenau.

Carmen Prummer, Leiterin der Koordinierungsstelle Migration und Bildung, begrüßte die Gäste und stellte die Ausstellung kurz vor. 20 Frauen und Männer geben der multireligiösen Landschaft Niedersachsens ein Gesicht und erzählen, wer sie sind, wo sie herkommen, wie sie leben und was ihre Religion für sie bedeutet. Schirmherren der Wanderausstellung sind Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Ralf Meister, Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover.

„Der Landkreis Nienburg ist von Vielfalt geprägt, und das kann ich auch für die Samtgemeinde Grafschaft Hoya feststellen. Das Kulturzentrum Martinskirche ist eine Begegnungsstätte, in der man ins Gespräch kommt. Es ist wichtig, nicht das Trennende, sondern das Verbindende zu suchen, und so freue ich mich sehr, dass diese Ausstellung hier gezeigt wird“, unterstrich Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer in seinem Grußwort. In dem zweiten Grußwort stellte Dr. Jörn-Michael Schröder, Superintendent des Kirchenkreises Syke-Hoya, heraus, dass die Ausstellung den Zugang zu einem toleranten Miteinander erleichtere.

Milkya Kacar, Vorstandsvorsitzende des Jesidischen Kulturvereins, stellte in ihrem Grußwort heraus, dass rund 4000 Jesidinnen und Jesiden im Landkreis Nienburg leben wurden. Es sei wichtig, dass der jesidische Glaube frei gelebt werden könne.

Mohammad Amiri, Vorstandsmitglied des erst kürzlich gegründeten Afghanischen Kulturvereins, betonte anschließend, dass ein Ziel des Vereins sei, das menschliche Miteinander zu fördern. Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von Claudia Rinaldi (Klavier) und Klára Loerincz (Cello) sowie von dem Duo „Ferhat Music“.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 15 bis 18 Uhr, außer am heutigen Sonntag, 10. November, an dem die Ausstellung bereits um 17.45 Uhr geschlossen wird. Um 18 Uhr findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung ein Gedenken am Ort der ehemaligen Synagoge in Hoya statt.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.lk-nienburg.de/religramme sowie unter www.gesichter-der-religionen.de, per E-Mail unter migration@kreis-ni.de sowie unter (0 50 21) 9 67 - 6 86 erhältlich.

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Erstellt:
10. November 2019, 08:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 06sec

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