Manon Garms DH

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Landkreis 24.09.2019 Von Manon Garms

Für mehr Bürgerbeteiligung

Guten Tag

Die von der geplanten Nienburger Ortsumgehung betroffenen Bürger sollen einen Beirat gründen, um ihre Sorgen, Ängste und Anregungen gegenüber den Planern gebündelt vorzubringen. Diese Anregung gab es kürzlich bei der Sitzung des Erichshäger Ortsrates vom Nienburger und Erichshäger (Orts-)Bürgermeister sowie vom Leiter der Straßenbaubehörde. Unterdessen haben Bürger in Erichshagen eine Interessengemeinschaft für Lärm- und Naturschutz gegründet. Ein wenig in Vergessenheit geraten waren bisher immer die Bewohner des Nordertores – denn auch sie sind von der Ortsumgehung betroffen. „Auf der einen Seite gibt es die Hoffnung auf Erleichterung durch die Umgehung, auf der anderen Seite hat die Kaufmannschaft im Nordertor natürlich gern den Durchgangsverkehr“, sagt die Nienburger SPD-Fraktionsvorsitzende Anja Altmann.

Da die Bewohner des Nordertores nicht wie die Holtorfer und die Erichshäger einen eigenen Ortsrat haben, setzt Altmann sich dafür ein, sie über den Stadtteilbeirat des Nordertores in die weiteren Planungen mit einzubeziehen.

„Ich werde das der Stadtverwaltung mit auf den Weg geben“, kündigt Altmann an. Der Stadtteilbeirat biete gute Möglichkeiten, die Menschen vor Ort einzubinden, und deshalb sei es unnötig, ein weiteres Gremium zu gründen. „Ich spare gern Ressourcen, deswegen muss man nicht extra einen Arbeitskreis einrichten“, sagt die Fraktionsvorsitzende.

Man kann nur allen betroffenen Bürgern raten, sich tatsächlich einzubringen. Auch wenn dabei jedem klar sein muss, dass nicht alle Interessen berücksichtigt werden können.

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Erstellt:
24. September 2019, 13:04 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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