21.10.2012

Für nachhaltigen Klimaschutz

Landkreis Nienburg gründet regionale Klimaschutzagentur / Satzung im Rathaus unterzeichnet

Landkreis (DH). Im Ratssaal des Nienburger Rathauses ist die Vereinssatzung für die „Klimaschutzagentur Mittelweser e. V.“ unterzeichnet worden. Der Verein wird künftig gemeinsam mit dem Klimaschutzmanagement die Klimaschutzstrategie des Landkreises Nienburg/Weser umsetzen. Allgemeines Ziel ist die Förderung des Umweltschutzes durch Maßnahmen, die dem Klima- und Ressourcenschutz sowie der Information der Bevölkerung in diesem Sinne dienen. Vorhandene Kompetenzen in der Region sollen dazu gebündelt werden.

Vorsitzender des Vorstandes des Vereins „Klimaschutzagentur Mittelweser e.V.“ ist Landrat Detlev Kohlmeier, sein Stellvertreter ist Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurden Winfried Schmierer als Schatzmeister, Britta Ronnenberg als Schriftführerin sowie Eberhard Bürgel, Bernd Heckmann und Rainer Schalwig als Beisitzer. Die laufenden Geschäfte des Vereins sollen von Klimaschutzmanager Frank Segin geführt werden. Dienstsitz der Klimaschutzagentur für den Landkreis Nienburg/Weser ist das Nienburger Rathaus.

Zu den Gründungsmitgliedern der „Klimaschutzagentur Mittelweser e.V.“ gehören der Landkreis Nienburg/Weser, die Städte Nienburg und Rehburg-Loccum, die Samtgemeinden Grafschaft Hoya, Heemsen, Liebenau, Marklohe, Mittelweser, Steimbke und Uchte, der Flecken Steyerberg, die E.ON Avacon AG, die Sparkasse Nienburg, die Volksbank Nienburg eG, die BUND Ortsgruppe Nienburg, die Kreishandwerkerschaft Diepholz/Nienburg, die Unternehmen Bürgel GmbH, DEULA-Nienburg GmbH, Gerald Lange Haustechnik GmbH, Raiffeisen Agil Leese eG sowie der Verein Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.

Weitere Beitrittserklärungen aus Wirtschaft und Gesellschaft liegen bereits vor. Alle Anwesenden begrüßten die Vereinsgründung als sichtbares Zeichen auf dem Weg die CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren und die Unabhängigkeit der Region von konventionellen Energiequellen voran zu bringen.

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Erstellt:
21. Oktober 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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