Den symbolischen Spendenscheck überreichte Johannes Schlemermeyer (rechts) an Karin Lünstedt, Klaus Lüdeke und Norbert Wöhlke von „Unser Nordertor“. Foto: Schmidetzki

Den symbolischen Spendenscheck überreichte Johannes Schlemermeyer (rechts) an Karin Lünstedt, Klaus Lüdeke und Norbert Wöhlke von „Unser Nordertor“. Foto: Schmidetzki

Nienburg 25.07.2020 Von Nikias Schmidetzki

Für und mit Jugend aus dem Quartier

Der Verein „Unser Nordertor“ erhält Finanzspritze für Arbeit mit jungen Menschen

Kinder und Jugendliche möchte der Nienburger Verein „Unser Nordertor“ künftig verstärkt erreichen. Dazu bietet er, unterstützt von externen Kräften, Kurse und Workshops an. Maßgeblichen Anteil an der Umsetzung hat die Avacon, die dem Verein 1500 Euro zur Verfügung stellt.

„Unsere bisherigen Angebote sind meist von Älteren angenommen worden“, sagt Klaus Lüdeke, Geschäftsführer des Vereins. Nach Gesprächen im Quartier und mit Mitgliedern des Jugendrates seien nun erste Ideen entstanden. „Ein ganzes Jugendhaus konnten wir natürlich nicht umsetzen“, sagt Lüdeke. Das sei einer der Vorschläge gewesen. Dafür soll es nun viele kleinere Angebote geben.

Der NABU möchte monatlich Aktionen anbieten, etwa „Färben mit Pflanzen“, Seifenherstellung oder „Obst ernten und verarbeiten“. Dazu wird es eine Zusammenarbeit mit Anja Thijsen geben. Vermutlich für die Herbstferien ist eine Ballschule in Kooperation mit dem ASC Nienburg geplant. Der Verein selbst bietet einen „Workshop für Häuslebauer“ an. Den wird Lüdeke selbst übernehmen. Wer dabei sein will, kann etwa Vogelhäuser und Insektenhotels bauen. Aber auch andere kreative Projekte sind angedacht: Traumfänger basteln, Weiden flechten oder Vogelfutter selber machen.

Konkrete Termine gibt es dafür noch nicht. Wer Interesse hat, darf sich aber gerne schon im Vereinshaus an der Verdener Landstraße melden.

Fest steht hingegen schon, wann Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren mit Ton gestalten können. Für die Aktion sollten sich potenzielle Teilnehmer den 25. September und den 23. Oktober jeweils von 15 bis 18 Uhr freihalten.

Der Verein könne gar nicht alles aus Bordmitteln stemmen, sowohl finanziell als auch personell, betont Vorsitzender Norbert Wöhlke. Außerdem: „Wir wollen hier verschiedene Akteure mit einbinden.“ Dabei fange der Verein klein an – auch was das Alter der Angesprochenen angeht. „Die Jugendarbeit wird daraus entstehen“, ist er optimistisch.

Johannes Schlemermeyer, Kommunalreferent der Avacon, begrüßt das Angebot, das sich noch in den Anfängen befindet. „Ich finde den Ansatz sehr gut“, lobt er. Gerade weil „Unser Nordertor“ auch auf Regionales und die Natur achte. „Wir fühlen uns auch verantwortlich für die Region“, erklärte er die Intention der Unterstützung. Und nicht zuletzt sei nicht zu unterschätzen, einen Draht zu den Jugendlichen zu bekommen – aauch mit Blick auf mögliche spätere Arbeitskräfte.

Kontakt zum Verein ist möglich unter Telefon (0 50 21) 8 97 95 75, per E-Mail an info@unser-nordertor.de und persönlich im Vereinshaus, Verdener Landstraße 17.

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Erstellt:
25. Juli 2020, 17:45 Uhr
Lesedauer:
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