Holger Lachnit

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11.06.2012 Von Holger Lachnit

Fußball-EM

Fankultur

In den Tagen und Wochen vor der Fußball-EM schien es, als hätten sich die deutschen Fußball-Fans in den Löchern verkrochen: keine mit schwarzrotgoldenen Fahnen verzierten Autos, keine Nationaltrikots im Straßenbild.

Doch Samstagnachmittag änderte sich das Bild schlagartig: An den Fanartikelständen der Fachgeschäfte und Supermärkte herrschte Hochbetrieb – und pünktlich zum Public Viewing am Nienburger Bürgermeister-Stahn-Wall waren sie wieder da: Die Gesichter, auf deren Wangen die Deutschland-Farben gemalt waren, die schwarzrotgoldenen Halsketten, die Nationaltrikots und sogar in Schwarz, Rot und Gelb gefärbte Frisuren.

Als am späten Abend der 1:0-Sieg der deutschen Elf gegen Portugal feststand, gab es sogar die ersten Autokorsos in der Innenstadt – alles wie bei der WM 2010 in Südafrika oder der EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass es die Nationalmannschaft noch besser macht als bei den vergangenen beiden großen Turnieren und endlich wieder einen Titel einfährt.

Holger Lachnit

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Erstellt:
11. Juni 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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