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Rubrik: Fußball - Spielberichte

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Leverkusen

Bayer-Coach Bosz nach 0:1: «War ein deutlicher Rückschlag»

Der Gladbacher Torjäger Alassane Plea (l) erzielte...Der Gladbacher Torjäger Alassane Plea (l) erzielte das 1:0 in Leverkusen. Foto: Bernd Thissen
Der Gladbacher Torjäger Alassane Plea (l) erzielte das 1:0 in Leverkusen. Foto: Bernd Thissen
Der Gladbacher Torjäger Alassane Plea (l) erzielte das 1:0 in Leverkusen. Foto: Bernd Thissen

Kevin Volland war bedient. «Ich kann das gar nicht in Worte fassen. Das war eine ganz bittere Niederlage», sagte Bayer Leverkusens Stürmer nach der 0:1 (0:1)-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach zum Einstand des neuen Trainers Peter Bosz.

Trotz einer Vielzahl von Torchancen blieb den Gastgebern unter dem niederländischen Trainer am Ende nur das Nachsehen. «Das ist sehr enttäuschend für mich und natürlich ein deutlicher Rückschlag. Wir sind Verfolger und brauchen die Punkte», sagte der 55 Jahre alte Coach.
Vor 29.628 Zuschauern in der BayArena traf Alassane Plea (37.) zum dritten Auswärtssieg für den Tabellendritten aus Mönchengladbach. Trotz einer Reihe von Tormöglichkeiten blieben die Gastgeber im ersten Pflichtspiel unter dem Nachfolger des nach der Hinrunde beurlaubten Heiko Herrlich ohne Treffer. Garant für den Sieg war der Gladbacher Torhüter Yann Sommer, der die Bayer-Elf mit einer Reihe von Paraden zur Verzweiflung brachte. «Das Glück gehört dazu», meinte der Keeper nach der der Partie.
Im 74. Westderby setzte Bosz auf das erwartete 4-3-3-System mit fünf sehr offensiv ausgerichtet Spielern, Karim Bellarabi und die Bender-Zwillinge rückten wieder in die Startelf. Auch die Gäste spielten in dem System, allerdings schon seit Saisonbeginn. Lars Stindl, Jonas Hofmann, Michael Lang, Nico Elvedi und Geburtstagskind Matthias Ginter kehrten in die Anfangsformation zurück. Abwehrchef Ginter, der am Samstag 25 Jahre alt wurde, spielte erstmals nach seiner vor zwei Monaten erlittenen schweren Gesichtsverletzung wieder und zeigte eine starke Leitung.
Im dritten Duell beider Teams binnen fünf Monaten setzten die Gastgeber ihre neue Offensivausrichtung sofort um und trugen bereits nach 19 Sekunden über Bellarabi den ersten Angriff vor. Mit hoch stehenden Außenverteidigern und schnellen Kombinationen über die Außenpositionen setzten die Leverkusener die Gäste von Beginn an unter Druck. «Die Besetzung vor dem Tor war nicht gut, da stand oft nur ein Spieler», befand Bosz.
Die besten Möglichkeiten ergaben sich für Bayer daher aus Distanzschüssen. Den gefährlichsten von Kai Havertz parierte Gladbachs Torhüter Yann Sommer reaktionsschnell (28.).
Die Gladbacher befreiten sich erst gegen Ende der ersten Spielhälfte aus der Umklammerung und kamen bei einem sehenswerten Angriff über Stindl und Hofmann durch einen Flachschuss aus halbrechter Position ins lange Eck von Plea zum Führungstor. Es war der zehnte Saisontreffer des Franzosen. Kurz darauf verpasste Elvedi mit einem Kopfball das 2:0 für die Gäste.
Die Bosz-Elf suchte weiter ihr Heil in der Offensive und hatten viele Aktionen nach vorne und gute Möglichkeiten. Ideengeber Havertz, der in der 63. Minute aus kurzer Distanz scheiterte, und der schnelle Leon Bailey auf Außen sorgten häufig für Gefahr. Bellarabi traf in der 68. Minute nur den Pfosten. Doch die Mönchengladbacher Abwehrreihe und der sichere Torhüter Sommer ließen nichts mehr zu und blieben zum achten Mal im 18. Spiel ohne Gegentreffer. «Defensiv haben wir es richtig gut gemacht», sagte Borussias Trainer Dieter Hecking.


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