Friedhelm Brandenburg (Seniorenkönig); Marianne Tote (Alterskönigin), Markus Groth (Schützenkönig), Ruven Seemann (Jugendkönig), Alfred Lüdtke (2. Verbandsschießmeister) mit der Verbands-Wandplakette, Hans-Jürgen Meyer  (Verbandsvorsitzender). Müller

Friedhelm Brandenburg (Seniorenkönig); Marianne Tote (Alterskönigin), Markus Groth (Schützenkönig), Ruven Seemann (Jugendkönig), Alfred Lüdtke (2. Verbandsschießmeister) mit der Verbands-Wandplakette, Hans-Jürgen Meyer (Verbandsvorsitzender). Müller

Gandesbergen 08.11.2017 Von Die Harke

Gandesbergen räumt kräftig ab

Pokalschießen der Schützenvereine des Schützenverbandes „Weser“

Das Jugend- und Freizeitheim in Gandesbergen war zwei Tage lang der Anlaufpunkt für die Mitgliedsvereine des Schützenverbandes „Weser“. Diesem Verband gehören die Vereine der ehemaligen Samtgemeinde Eystrup an. Alle Teilnehmer hatten nur ein Ziel: als Pokalsieger hervorzugehen oder einen Königstitel mit nach Hause zu nehmen. Den Auftakt machten die Pokalwettkämpfe. Dabei zeigte sich der Verbandsvorsitzende Hans-Jürgen Meyer sehr enttäuscht darüber, dass zwei der fünf teilnehmenden Vereine keine Jugendschützen aufstellen konnten. Als Sieger in der Klasse der Jüngsten siegte Gandesbergen mit 246 Ringen und einem Gesamtteiler von 1925, gefolgt von Doenhausen mit 233/4497 und Hämelhausen-Hohenholz mit 232/2305. Auch in der Schützenklasse siegte Gandesbergen mit 250/1024 vor Hämelhausen-Hohenholz mit 250/2792 und dem Doenhausen mit 250/3089.

Den Anwesenden war ziemlich schnell klar, dass auch die große Wandplakette an den Schützenverein Gandesbergen gehen musste. Er lieferte nämlich als einziger Verein 500 Gesamtringe mit einem Teiler von 3665. Die Verfolger waren in diesem Wettkampf Hämelhausen-Hohenholz mit 495/4721 und Hassel mit 494/5608.

Dies ließ dann auch schon Rückschlüsse auf die Ergebnisse beim Königsschießen zu und bestätigte sich dann auch gleich bei drei Alterstufen. In der Jugendklasse sicherte sich Ruven Seemann (Gandesbergen) mit 50/272 den Titel des Jugendkönigs. Ihm stehen Jannik Rohlfs (Gandesbergen) mit 50/278 und Vanessa Schniedewind (Hämelhausen-Hohenholz) mit 50/302 zur Seite.

In der Altersklasse holte sich Marianne Tote (Gandesbergen) mit 50/145 die Königskette. Ihre Vereinskameradin Inka Hittmeyer-Köhnemann folgte auf Platz 2 mit 50/161. Vom Schützenverein Hämelhausen-Hohenholz kommt dann die Drittplazierte auf diesem Königstitel. Gisela Achmus gelang dies mit 50/345. Auch in der Seniorenklasse gewann Gandesbergen mit Friedhelm Brandenburg, der 50/102 schoss und damit zum König ausgerufen wurde. Der Vorjahreskönig Dieter Ludwig vom Schützenverein Eystrup platzierte sich als Zweiter mit 50/201, während Sieglinde Bergmann aus Hämelhausen mit 50/211 auf Platz 3 ins Ziel ging.

Erst in der Schützenklasse änderte sich das Blatt: Hier zeigten sich die Schützen aus Doenhausen konstant. Konnten sie im vergangenen Jahr mit Maren Böhm den Titel des Schützenkönigs mit nach Hause nehmen, war es in diesem Jahr Markus Groth, der mit 50/83 seine Vereinskameradin beerbte. Mit Abstand folgte Carsten Lehmeier aus Gandesbergen mit 50/300 und Jan Vogel aus Hassel mit 50/362.

89-jähriger Schütze

Gandesbergen. Er kam zum Verbandsschießen des Schützenverbandes „Weser“ in diesem Jahr nur als passiver Schütze. In diesem Jahr konnte der 89-jährige Werner Müller, Ehrenvorsitzender des Schützenvereins Doenhausen und Ehrenmitglied des Schützenverbandes „Weser“ (links), nicht mitschießen. Schuld war ein Augenproblem, das ihn daran hinderte. In einem Plausch mit Verbandsvorsitzendem Hans-Jürgen Meyer versprach er jedoch, dass, sobald dieses Problem behoben ist, er wieder aktiv in das Schießgeschehen des Verbandes eingreifen werde.

Der 89-jährige Werner Müller (links) mit Verbandsvorsitzendem Hans-Jürgen Meyer. Müller

Der 89-jährige Werner Müller (links) mit Verbandsvorsitzendem Hans-Jürgen Meyer. Müller

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Erstellt:
8. November 2017, 21:00 Uhr
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