Es sind doch manchmal kleine Gesten, die das Miteinander verbessern - ob im Bus oder in der Familie.  Foto: hedgehog94/AdobeStock

Es sind doch manchmal kleine Gesten, die das Miteinander verbessern - ob im Bus oder in der Familie. Foto: hedgehog94/AdobeStock

Landkreis 11.09.2022 Von Nikias Schmidetzki

Meinung des Tages

Ganz kleine Taten, die gut tun: So geht es auch im Landkreis Nienburg allen etwas besser

Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht. So einfach könnte es sein. Und so einfach machen es sich einige Menschen auch. Ganz klar. Doch leben wir tatsächlich in einer Gesellschaft von engstirnigen Egoisten mit ausgefahrenen Ellbogen? Offensichtlich nicht. Es gibt sie, die kleinen, guten Taten.

Da sind die Schülerin und der Schüler eines Nienburger Gymnasiums, die einen wartenden Gast freundlich fragen, ob sie ihm helfen können. Einfach so. Im Vorbeigehen. Das war eine nette Geste und nicht selbstverständlich.

Da ist der Busfahrer, der an der Haltestelle aus seinem Fahrzeug steigt, mit einem Turnbeutel in der Hand winkend und hoffend, die Schülerin oder den Schüler noch zu erwischen und auf diesem Wege dessen Sportunterricht zu retten. Nur: Kein Kind kam zurück. Dennoch: auch eine äußert nette Geste und nicht alltäglich.

Auch Kleinigkeiten sorgen für besseres Miteinander

Und da sind die Brüder, die aus Mitleid mit der kleinen Schwester, die nach einem kleinen Eingriff eine Zeit lang auf Milchprodukte verzichten sollte, auch eine Kakaopause einlegen. Ganz solidarisch und aus Eigeninitiative. Eine bemerkenswert nette Geste und alles andere als logisch.

Das alles ist genauso passiert. Kleinigkeiten, die weder die Energiepreise sinken lassen, noch für Weltfrieden sorgen. Aber für ein besseres Miteinander im Kleinen. Und auch das hilft ein Stück weiter.

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Erstellt:
11. September 2022, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 31sec

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