© Kathrin39 / Fotolia dpa

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26.10.2015 Von Alan Smithee

Garten winterfest machen

Externe Empfehlung Im Oktober drohen [MELDUNG=411541]die ersten Frostnächte[/MELDUNG] und es ist Zeit, den Garten auf den Winter vorzubereiten. Sommerblühende Knollen wie Dahlien, Gladiolen und Lilien werden ausgegraben - sie sind nicht frosthart. Die Stiele schneidet man auf 15 cm zurück und lässt sie abtrocknen. Die bereits abgeblühten Stauden schneidet man auf ca. 10 cm zurück. Im Gemüse- und Kräutergarten pflückt der Gartenliebhaber die letzten Tomaten und erntet vor den ersten Frösten die letzten Radieschen, Rettiche, Rote Beete und Kohlrabi. Auch für den Blumenkohl, Fenchel und den Möhren ist Ende des Monats Ernteschluss. Rosmarin und Basilikum in Töpfe pflanzen und auf der Fensterbank weiter kultivieren, der Majoran soll vor den Frösten aufgebraucht oder konserviert sein. Alle anderen Kräuter brauchen in einem rauen Klima angehäuftes Laub als Kälteschutz.

Wasser- und Blumengarten richtig für den Winter vorbereiten

Der Wassergarten wird vor den ersten Dauerfrösten im November von Pumpen und anderen technischen Anlagen befreit, gesäubert und frostfrei gelagert. Sind Fische im Teich sollte die Oberfläche nicht für längere Zeit komplett zufrieren. Damit das Laub die Dachrinne verstopft, sollte diese gereinigt werden. Ein Schutzgitter-System, gesehen bei Gartenfachmarkt Meyer verhindert von vornherein, dass die Dachrinne verstopft wird. Sind die letzten Blätter gefallen, sollte auch der Rasen vom Laub befreit werden - das geht am schnellsten mit dem Rasenmäher, denn das liegengebliebene Laub verursacht im Frühjahr dunkle hässliche Flecken.

Im Blumengarten ist noch Zeit Rosen zu pflanzen und gegen den Frost anzuhäufen. Ebenso ist noch Zeit, laubabwerfende Gehölze und Sträucher zu pflanzen. Abgeblühte Spätsommer- und Herbststauden sind dicht über dem Boden abzuschneiden und das Pampasgras muss im Winter trocken und geschützt stehen, damit es nicht fault. Deshalb erhält es eine schützende Decke aus trockenem Laub und eine Abdeckung aus einer umgestülpten Kiste.

Kübelpflanzen bis zu den Gartenmöbeln vor dem Frost schützen

Kübelpflanzen müssen im November ins Winterquartier, damit die ersten Dauerfröste keinen Schaden anrichten können und werden nur noch wenig gegossen. Die Pflanzzeit für Obstgehölze ist Mitte des Monats November vorbei und die noch hängenden Früchte von späten Obstsorten sollten nicht zu lange am Baum hängen, damit sie Väterchen Frost nicht doch noch erwischt. Möchte man im Winter frischen Schnittlauch genießen, gräbt man ein paar Wurzelstücke aus und lässt sie einmal durchfrieren. Anschließend werden sie in Töpfen auf der Fensterbank wieder angetrieben. Im November ist auch Zeit, die Gartengeräte zu reinigen - das gilt vom Spaten bis zum Gartenschlauch - und im Keller zu verstauen. Nicht vergessen werden sollten die Gartenmöbel und empfindliche Gartendekorationen.

Die letzten Handgriffe im Dezember

Im Dezember sind die Farben der letzten Herbstblüher erloschen, aber es gibt noch was zu tun. An frostfreien Tagen kann man Bäume durch einen gezielten Rückschnitt verjüngen. Frisch gepflanzte und empfindliche Stauden, wie Herbstanemonen, werden mit Tannenreisig abgedeckt, um Kahlfrösten (Frost ohne Schnee) vorzubeugen. Genauso sind Zweijahresblumen zu schützen und falls wir Schneefall bekommen, sollten die Koniferen von der Schneelast befreit werden. Ansonsten tritt nun eine Ruhepause für den Garten und den Gärtner ein und nachdem die letzten Arbeiten erledigt sind, kann der Winter kommen.

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Erstellt:
26. Oktober 2015, 12:52 Uhr
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