Carola Lieberum, Marion Schaper und Ulrike Heidemeier (von links) hoffen, die Kinder aus der Lehmwandlung für das Projekt „Mit Hammer, Gießkanne und Herz“ begeistern zu können. Los geht es im Gemeinschaftsgarten „Neue Erde“ am kommenden Mittwoch. Foto: Hagebölling

Carola Lieberum, Marion Schaper und Ulrike Heidemeier (von links) hoffen, die Kinder aus der Lehmwandlung für das Projekt „Mit Hammer, Gießkanne und Herz“ begeistern zu können. Los geht es im Gemeinschaftsgarten „Neue Erde“ am kommenden Mittwoch. Foto: Hagebölling

Nienburg 06.06.2020 Von Edda Hagebölling

Gartenmöbel bauen, Möhrchen ernten

„Mit Hammer, Gießkanne und Herz“: Neues Projekt für die Kinder aus der Lehmwandlung

„Mit Hammer, Gießkanne und Herz“ ist der Arbeitstitel eines Projekts, das in erster Linie die Kinder aus der Lehmwandlung ansprechen soll.

Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren sind eingeladen, in den Gemeinschaftsgarten „Neue Erde“ zwischen Lehmwandlungsweg und Nienburger Bruchweg zu kommen, und dort nach Herzenslust zu handwerkern, zu basteln und zu gärtnern.

Finanziert von der „Aktion Mensch“ und dem Kirchenkreis stehen den Kindern Carola Lieberum als Projektleiterin und Ulrike Heidemeier als Honorarkraft zur Verfügung. Die beiden Frauen rufen interessierte Mädchen und Jungen auf, sich entweder zunächst telefonisch oder per E-Mail bei ihnen zu melden oder einfach quasi zum Schnuppern am kommenden Mittwoch, 10. Juni, von 15 bis 17 Uhr direkt zur Neuen Erde zu kommen.

„Corona bedingt können wir natürlich noch nicht alles machen, wir können aber schon einmal damit beginnen, kleine Beete anzulegen, die dann von den Kindern selbst bepflanzt und gepflegt werden“, erläutert Marion Schaper, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Nienburg und zugleich Ansprechpartnerin für den Gemeinschaftsgarten.

Grundsätzlich haben die Mädchen und Jungen jedoch noch viele weitere Möglichkeiten, sich zu betätigen. Sie können Gartenmöbel- oder Spielgeräte bauen, basteln, den vorhandenen Bauwagen ausbauen, tanzen, Sport treiben, Exkursionen machen und – natürlich – die „Flotte Möhre“ bespielen.

Die „Flotte Möhre“ ist, wie seinerzeit berichtet, das Schiff, das im vergangenen Jahr parallel zur Neuen Erde entstanden ist und anlässlich der Eröffnung des Gemeinschaftsgartens getauft wurde.

Die Neue Erde selbst steht bei den Hobbygärtnern, die sich gerne mit Obst und Gemüse aus eigenem ökologischem Anbau versorgen, hoch im Kurs. Alle 26 Parzellen sind vergeben. Für weitere Interessenten gibt es eine Warteliste.

An das Projekt angeschlossen ist außerdem der Stadtgarten unweit des „Weserschlößchens“. „Ob die Veranstaltungen, die wir dort vorgesehen haben, stattfinden können, steht zwar noch in den Sternen“, so Marion Schaper, dennoch haben die Frauen mit vereinten Kräften dafür gesorgt, dass der Stadtgarten auch ohne Aktionen ein lohnenswertes Ziel für einen Spaziergang auf dem Weserwall ist.

Die Besucherinnen und Besucher finden unter anderem Kästen mit Heilpflanzen, Kräutern, Duftpflanzen und vielem mehr vor. Dass auch eine Bienenwiese nicht fehlen darf, versteht sich von selbst.

Alle, die sich für das zunächst auf fünf Jahre angelegte Kinderprojekt „Mit Hammer, Gießkanne und Herz“ interessieren, können sich gerne vorab unter Telefon 0151-14774278 oder E-Mail carola.lieberum@evlka.de bei der Projektleiterin melden.

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Erstellt:
6. Juni 2020, 20:54 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 13sec

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