Gebrauchte „Drahtesel“ verkaufen

Rund um das Fahrrad geht es am Samstag, 7. April, in Nienburg vor dem Posthof. Der [DATENBANK=1376]Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club[/DATENBANK] (ADFC) veranstaltet seinen jährlichen Fahrradflohmarkt. Der Flohmarkt beginnt um 10 Uhr. Die Standplätze sind für Privatpersonen kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Ende ist für 13 Uhr vorgesehen. Der Verband lädt ein, nicht mehr gebrauchte Fahrradteile oder Fahrräder für Interessierte anzubieten. „Gern kommen Sie auch mit ihren Problemen zu technischen Fragen, zum Fahrradverkehr oder auch zum Fachsimpeln“, bietet der ADFC an.

Für 2018 plant der Verein über 80 Fahrradtouren in und außerhalb der Region. Gefahren werden Strecken von 25 bis 35 Kilometern für Genussradler bis 100 Kilometer für sportliche Fahrer. Die Leitung liegt bei erfahrenen Tourenleitern des ADFC, die am Info-Stand beim Fahrradflohmarkt angesprochen werden können. Zum Tourenprogramm ist ein Jahres-Flyer verfügbar, der um aktuelle Termine im Internet ergänzt wird.

Gemeinsam mit dem Landkreis Nienburg betreut der Verein über 60 Radwegepaten im Kreisgebiet, die sich mit Radwegeproblemen befassen, Wenigstens einmal im Jahr befahren sie ihre Radrouten und nehmen Schäden auf. Geachtet wird auf beschädigte Beschilderung, Mängel an den Wegen, Sicherheitsprobleme beispielsweise durch fehlende Sichtdreiecke an Einmündungen oder es werden Vorschläge zu Wegeverlegungen gemacht. Die Probleme werden dem Landkreis übermittelt, der dann die entsprechenden Maßnahmen ergreift. „Einige Strecken sind zurzeit nicht vergeben und suchen engagierte Radfahrer“, so der ADFC-Sprecher. Interessierte können sich auch dazu unter www.adfc-nienburg.de/radwegpaten informieren.

„Natürlich kümmern wir uns auch um die Verkehrspolitik im Landkreis“, unterstreicht der regionale Verbandvorsitzende. „Wir wollen im Landkreis die Bedingungen für den Fahrradverkehr verbessern.“ Gestützt auf regelmäßige Untersuchungen zum Fahrradverkehr sei der Verein besonders mit der Sicherheit des Fahrradverkehrs und der Verbesserung der Verkehrsbedingungen für Radfahrer befasst.

Das beginne bei Ampelschaltungen und Verbesserungen der Fahrradwege und führe weiter zu Abstellanlagen in der Innenstadt, am Bahnhof und für Fahrradtouristen. Auch der Weserradweg sei immer wieder ein Thema, besonders in Kooperation mit dem Landkreis und der Mittelwesertouristik.