Der Heimatverein Stolzenau feierte seinen 20. Geburtstag in einem kleinen Rahmen. Ein Höhepunkt war die symbolische Schlüsselübergabe für das Heimatmuseum an der Schulstraße 5. Fotos: Heimatverein Stolzenau

Der Heimatverein Stolzenau feierte seinen 20. Geburtstag in einem kleinen Rahmen. Ein Höhepunkt war die symbolische Schlüsselübergabe für das Heimatmuseum an der Schulstraße 5. Fotos: Heimatverein Stolzenau

Stolzenau 09.10.2020 Von Die Harke

Geburtstag gefeiert, Schlüssel übergeben

Heimatverein Stolzenau nimmt Museum in Betrieb / Kalender zum 675-jährigen Bestehen des Ortes erstellt

Der Bürger- und Heimatverein „Wir Stolzenauer“ feierte kürzlich seinen 20. Geburtstag. Als Ehrengäste waren der Bürgermeister der Gemeinde Stolzenau Heinrich Kruse und Erster Samtgemeinderat Jörg Niemeyer sowie der Fachdienstleiter Hochbau und Haustechnik, Arnd Wiebe, zu Gast.

Niemeyer überreichte dem Verein den symbolischen Schlüssel für das neue Heimatmuseum an der Schulstraße 5. Ebenfalls anwesend waren neben Vorstandsmitgliedern auch Heinz Schröder, der das Puppenmuseum an den Heimatverein übertragen hat, und die „Puppenmütter“ Sigrid Bittner und Erika Walther.

Der erste Vorsitzende des Vereins, Gerd Wiegmann, erläuterte, dass das Jubiläum wegen der Corona-Pandemie ohne die Mitglieder des Vereins begangen werden müsse, dies aber in 2021 nachgeholt werden solle. Den Mitgliedern wurde laut Wiegmann als Dank für treue Mitgliedschaft und die große Mithilfe und Unterstützung bei der Gestaltung und Einrichtung des Museums quasi als Ersatz eine 33-seitige Festschrift zugesandt, die die Entwicklung und Aktivitäten des Vereins in den vergangenen 20 Jahren in Text und Bild dokumentiert.

Da die brandschutzrechtlichen Auflagen nun erfüllt würden, könne das Museum regulär geöffnet werden, so Wiegmann. Bei den entsprechenden Arbeiten war es immer wieder zu Verzögerungen gekommen (DIE HARKE berichtete). Der erste Öffnungstermin des Heimatmuseums ist am Sonntag, 18. Oktober, von 14 bis 17 Uhr. Dann ist auch das Puppenmuseum in den neuen Räumlichkeiten zu besichtigen.

Hans-Jürgen Rudolph, Gerd Wiegmann und Günther Weisweber (von links) haben Festschrift und Kalender vorbereitet.

Hans-Jürgen Rudolph, Gerd Wiegmann und Günther Weisweber (von links) haben Festschrift und Kalender vorbereitet.

Der Vorsitzende bedankte sich bei Rat und Gemeinde, dass die Geldmittel für die Brandschutzmaßnahmen bereitgestellt und die fachtechnischen Arbeiten erbracht worden waren.

Ebenso dankte er für den Einbau der neuen Eingangstür, die Erneuerung des Eingangspodestes sowie die Installation der rollstuhlgerechten Rampe, die vorher am mittlerweile abgerissenen Gebäude an der Allee 6 als Zugang zu den Räumlichkeiten des Landkreises gedient hätte. Ebenfalls dankbar zeigte er sich für die im Ortskern an mehreren Stellen angebrachten Hinweisschilder zum Museum.

Wiegmann wies auf den Kalender des Heimatvereins für 2021 hin. „Angelehnt an die im nächsten Jahr anlässlich des 675-jährigen Jubiläums Stolzenaus seitens des Heimatvereins geplanten monatlichen Vorträge zu historischen ortsbezogenen Themen sind unter dem Motto ‚Was war früher und was ist davon heute noch zu sehen‘ auf den Monatsblättern jeweils Bilder mit Motiven analog zu den Vortragsthemen und eines Bildes mit heute noch dazu sichtbaren Relikten dargestellt“, erläuterte der Heimatvereinsvorsitzende.

Der Kalender kann in der Gärtnerei d’Apolonia und im Café Niemeyer oder zu den Öffnungszeiten im Museum erworben werden. Ferner kann er telefonisch bei Gerd Wiegmann, Telefon (05761)1541, Rolf Lechte, Telefon (05761)631, oder Günther Weisweber, Telefon (05761)3688, und unter www.heimatmuseumstolzenau.de bestellt werden.

Insbesondere durch das Museum gewinne der Ort an Attraktivität sowohl für die Einwohner als auch zum Beispiel für Fahrradtouristen, sagte Bürgermeister Kruse und würdigte die Arbeit des Heimatvereins.

Der zweite Vorsitzende Ernst Friedrich Dierking verwies darauf, dass es insbesondere der Hartnäckigkeit des vormaligen ersten Vorsitzenden Hans-Jürgen Rudolph zu verdanken sei, dass die Gemeinde die Räumlichkeiten dem Heimatverein zur Nutzung als Museum überlassen hätte und dies nun realisiert sei.

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Erstellt:
9. Oktober 2020, 16:42 Uhr
Lesedauer:
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