Der elfte Jahrgang der Nienburger Albert-Schweizter-Schule beim Berufsorientierungsseminar in der Jugendherberge in Mardorf. Foto: Volkhausen

Der elfte Jahrgang der Nienburger Albert-Schweizter-Schule beim Berufsorientierungsseminar in der Jugendherberge in Mardorf. Foto: Volkhausen

Mardorf 11.03.2020 Von Die Harke

Gedanken über berufliche Zukunft gemacht

80 Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule bei Orientierungsseminar in Mardorf

80 Schülerinnen und Schüler des elften Jahrgangs der Nienburger Albert-Schweitzer-Schule Nienburg haben sich jetzt in der Jugendherberge in Mardorf Gedanken über ihre berufliche Zukunft gemacht.

Dort fand das zweitägige Orientierungsseminar statt. 14 Referenten stellten Berufe und Laufbahnen vor: von medizinischen Berufen über Bundeswehr, Polizei, Amtsgericht, Sparkasse und Finanzamt bis zu Berufen in der Biotechnologie oder im Journalismus.

„Für uns von der Albert-Schweitzer-Schule ist es wirklich sehr erfreulich, dass wieder so zahlreiche Vertreter aus örtlichen Unternehmen und vor allem viele Ehemalige der ASS bereit waren, ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag an die Elftklässler weiterzugeben“, sagte Lehrer Reiner Morgenstern, der das Seminar organisiert hatte.

Besonders begrüßenswert sei es, dass neben zahlreichen Vertretern von Berufen, die neben einer Ausbildung ein Studium voraussetzten, auch klassische Handwerksbetriebe für das Seminar gewonnen worden seien.

Das Seminar schließt sich an ein zweiwöchiges Schulpraktikum an, in dem die Schülerinnen und Schüler des elften Jahrgangs schon Gelegenheit hatten, direkt in den Alltag verschiedener Berufe hineinschnuppern zu können.

Syam Vogt, der an der Albert-Schweitzer-Schule sein Abitur machte und heute Volontär bei der HARKE ist, beschrieb seinen Karriereweg, der nicht immer schnurgerade verlief: „Zunächst habe ich nebenbei gearbeitet – bei BASF etwa. Da habe ich an Katalysatoren gearbeitet. Von dem Geld habe ich Auslandsreisen finanziert, ich wollte erst einmal die Welt sehen“, sagte Vogt. Nach einem Praktikum bei Werder Bremen schloss sich eines bei der HARKE an, das in ein zweijähriges Volontariat mündete.

In Rückmelderunden der Klassen vor Ort zogen die meisten Schüler ein positives Fazit des Mardorfaufenthaltes. Famke-Merith Stolte (11c): „Die Berufsorientierung in Mardorf hat mir persönlich weitergeholfen. Ich habe bemerkt, welche Berufsfelder weniger zu mir passen und welche schon. Ich war begeistert davon, wie sich in den Vorträgen alle darum bemüht haben, uns mögliche Wege und ihren Ablauf zu zeigen.“

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Erstellt:
11. März 2020, 12:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

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