27.04.2014

Gedenken an Tschernobyl

Anlässlich des Gedenkens an den Atomreaktorunfall in Tschernobyl am 26. April 1986 kamen gestern Mittag rund 40 Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkstunde an der Skulptur „Madonna von Tschernobyl“ in den Nienburger Wallanlagen zusammen, um an diese verheerende Katastrophe zu erinnern. Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes (rechts) begrüßte die Gäste und unterstrich hinsichtlich des geplanten Atomausstiegs in Deutschland: „Es gilt, genau zu schauen, dass der Ausstieg im Fahrplan bleibt.“ Als Gastredner sprach Aliaksei Zhbanau, Botschaftsrat der Republik Belarus. Er vertrat den Botschafter Andrei Giro und verlas dessen Grußworte, die deutlich machten: „Die Folgen bleiben spürbar.“ Bevor Thomas Gatter vom Arbeitskreis Gedenken Blumen an der Skulptur niederlegte und zu einer Schweigeminute aufrief, versicherte er die Solidarität mit den Menschen in Belarus. Uwe Schmädecke vom Anti-Atomkreis Nienburg referierte abschließend über die Folgen des Super-Gaus in Fukushima. Er forderte einen „ernsten und schnellen Ausstieg aus der Atomkraft.“

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Erstellt:
27. April 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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