Rolf Merkel berichtete über das Thema „Gesundheitsrisiken von Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern“. Foto: privat privat

Rolf Merkel berichtete über das Thema „Gesundheitsrisiken von Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern“. Foto: privat privat

04.04.2012

Gefahr aus dem Laserdrucker?

Stiftung „Nano-Control“ informierte in Hoya

Hoya (DH). Rund 100 Besucher kamen im „Lindenhof“ Hoya zu einer Informationsveranstaltung der Stiftung „Nano-Control“ in Hoya zusammen. Begrüßt wurden sie von Heike Krüger aus Hoya, Rolf Merkel gab im Rahmen einer Präsentation einen Überblick zur Problematik der „Gesundheitsrisiken von Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern“ und die neuesten Forschungsergebnisse. Im Anschluss wurde der Film „Die verharmloste Gefahr“ gezeigt. Ute Osterkamp aus Hamburg stellte in Hoya dar, wie schwierig die Situation am Arbeitsplatz wird, nachdem man erkrankt. Sie verlor ihre Arbeit, denn „es ist einfacher den Mitarbeiter zu entlassen, als den Arbeitsplatz gesünder zu gestalten“.

An Pinnwänden wurde Informationsmaterial der Stiftung „Nano-Control“ sowie wissenschaftliche und behördliche Veröffentlichungen vorgestellt. Im Anschluss stellten die Besucher Fragen. Es entwickelte sich in der nächsten Stunde eine lebhafte Gesprächsrunde. Die elf ehrenamtlichen, allesamt selbst erkrankten Mitarbeiter des Kontaktstellenteams Nord der Stiftung und der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung Uwe Abtmeyer standen Rede und Antwort. Sie gaben Tipps und Anregungen für den Alltag im Büro.

Die Stiftung arbeitet an der Forschung und der Öffentlichkeitsarbeit. Der Vorsitzende der Stiftung, Achim Stelting versucht seit über zehn Jahren die Ministerien und Behörden zu bewegen, die Menschen vor den Emissionen aus Laserdruckern zu schützen.

Die Hoyaerin Heike Krüger plant in Kürze, eine Petition Online in den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu geben, die dann von jedem Bürger vier Wochen lang auf der Internetseite des Deutschen Bundestages mitgezeichnet werden kann. Gesetze und Verordnungen sollen so verändert werden, dass die 17 Millionen deutschen Bundesbürger, die tagtäglich in den Büros arbeiten, geschützt werden vor den Emissionen aus Laserdruckern und endlich die nötigen humanen Studien beauftragt werden, um die Folgen und Erkrankungen zu erforschen.

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Erstellt:
4. April 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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